
CRM-Strategie mit der Sales & Service Cloud V2 neu denken
Bei der S/4HANA-Migration steht auch Ihr CRM auf dem Prüfstand: Ist das Upgrade zur SAP Sales & Service Cloud V2 jetzt sinnvoll?

Finden Sie heraus, ob Ihr Unternehmen bereit ist für den Wechsel zur Sales & Service Cloud V2 – mit praktischem Quick-Check und Dos & Don’ts.
Mit Blick auf die neuen Funktionen und Vorteile der SAP Intelligent Sales & Service Cloud sind wahrscheinlich alle reif für den Wechsel. Praktische KI-Funktionen und teils automatische Workflows statt manueller Prozesse. Schnelle Performance statt längerer Ladezeiten. Und eine leicht bedienbare Nutzeroberfläche mit ansprechendem Kacheldesign anstelle des alten Layouts. Die SAP Sales & Service Cloud V2 bietet zahlreiche Vorteile. Die Migration ist allerdings technisch anspruchsvoll. Ob Ihre IT auch bereit für den Umstieg ist?
Die Antwort auf diese Frage können Sie mithilfe unseres Quick-Checks ermitteln. Für die anstehende Migration haben wir praktische Dos und Don’ts auf Basis der SAP Best Practices parat. Mit diesen Tipps können Sie sich den Umstieg wesentlich erleichtern.
Ist Ihr Unternehmen bereit für die Zukunft intelligenter Kundeninteraktionen? Unser Quick-Check zeigt Ihnen in wenigen Minuten, wie gut Ihr Unternehmen auf den Umstieg zur SAP Intelligent Sales & Service Cloud vorbereitet ist – und wo das Potenzial noch schlummert.
Bei Migrationen sind häufig alle Augen auf das Ziel gerichtet, während der Ausgangspunkt eher in den Schatten rückt. Bei dem Wechsel von der SAP Sales & Service Cloud V1 zur V2 nimmt der Ist-Zustand allerdings eine sehr wichtige Rolle ein. Schließlich möchten Sie keine wichtigen Funktionen und Daten verlieren.
Der Readiness Check von SAP kann Sie dabei unterstützen, den Umfang der bestehenden Lösung samt Eigenentwicklungen zu erfassen.
Die aktuelle SAP Intelligent Sales & Service Cloud ist anders aufgebaut als ihre Vorgängerin. Dadurch können einige Funktionen nicht 1:1 übertragen werden. Das bedeutet auch, dass es sich in manchen Fällen lohnt, Prozesse neu aufzusetzen, anstatt ältere Vorgangsweisen mühselig nachzubauen. Nutzen Sie also die Gelegenheit, die neuen Möglichkeiten mit den alten Vorgängen zu vergleichen und Ihre Prozesse vielleicht sogar zu optimieren.
Sind alle Daten migrationsfähig? Modifizierte Eingabefelder, nicht vorgesehene Zeichen und zu lange Eingaben können beim Datentransfer zahlreiche Schwierigkeiten verursachen. Daher ist es wichtig, die Qualität der Daten vorab sorgfältig zu überprüfen sowie Fehler und Ausreißer zu korrigieren.
In einigen Fällen kann es sogar sinnvoll sein, Altlasten abzuwerfen und in der SAP Intelligent Sales & Service Cloud neu zu starten. In jedem Fall sollten Sie der Datenpflege besondere Aufmerksamkeit schenken und entsprechend ausreichend Ressourcen dafür einplanen.
Der Umstieg von der Sales & Service Cloud V1 zur V2 ist ein großes Projekt, das in den meisten Unternehmen nicht zur Routine gehört. Die anspruchsvolle Planung umfasst nicht nur technische Aspekte wie Datenmigration und Systemkonfiguration, sondern auch Change-Management für betroffene Fachabteilungen.
Besonders herausfordernd sind die Anpassung bestehender Prozesse und die Integration mit anderen Unternehmensanwendungen. Beratung durch Experten erweist sich hier als äußerst wertvoll, da diese bewährte Migrationspfade kennen, potenzielle Fallstricke frühzeitig identifizieren und maßgeschneiderte Lösungsansätze entwickeln können. Das kann Projektrisiken deutlich reduzieren und zu einem reibungslosen Übergang beitragen.
Da es sich bei der SAP Intelligent Sales & Service Cloud um ein recht neues Produkt handelt, bietet SAP Produktpakete zu besonders günstigen Konditionen an. Kunden, die SAP GROW in der Premium-Edition nutzen, erhalten 15 Nutzerlizenzen für die SAP Sales & Service Cloud V2 kostenfrei dazu. Prüfen Sie also rechtzeitig, ob sich SAP GROW für Ihr Unternehmen lohnt.
Umfangreiche Testphasen sind anfangs oft im Migrationsplan enthalten und werden später einfach gekürzt. Weil die Zeit nicht mehr reicht oder das Budget schon ausgeschöpft ist. Wer auf Tests und eine gut durchdachte Cutover-Phase verzichtet, spart allerdings am falschen Ende. Denn: Fehler im laufenden System zu beheben, ist umständlicher und kostet am Ende wahrscheinlich noch mehr.
Besonders wichtig sind unter anderem End-to-End-Tests der Prozesse, Performance-Tests unter realistischen Bedingungen, Sicherheitstests für neue API-Integrationen, Usability-Tests mit echten Nutzern sowie Integrationstests mit allen angebundenen Systemen.
Mit dem Umstieg zur SAP Intelligent Sales & Service Cloud erhalten Unternehmen die Möglichkeit, eigene Funktionen in der Low-Code-/No-Code-Umgebung der SAP BTP (SAP Business Technology Platform) anzulegen.
Mithilfe verschiedener Tools, darunter SAP Business Application Studio, SAP AppGyver und SAP Process Automation, können Sie Anwendungen erstellen oder Arbeitsabläufe verbessern – und das mit minimalem Programmieraufwand. Dementsprechend ist es fast schon fahrlässig, sich nicht mit der SAP BTP und den damit verbundenen Vorteilen vertraut zu machen.
Ein Wechsel von der Sales & Service Cloud V1 zur V2 betrifft nicht nur die SAP-Landschaft. Angebundene Drittanbieter-Anwendungen sind ebenfalls betroffen. Auch hier muss individuell geprüft werden, ob eine erneute Anbindung möglich und sinnvoll ist.
Ein technischer Aspekt, der dabei oft unterschätzt wird, ist die Umstellung von SOAP-APIs (V1) auf REST-APIs (V2). Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang ist, dass REST-APIs moderner, leistungsfähiger und einfacher zu verwenden sind als ihre SOAP-Vorgänger.
Ein kritischer Fehler bei der Migration zur SAP Sales & Service Cloud V2 ist es, die Endanwender erst nach Abschluss der Implementierung einzubeziehen. Wenn Teams plötzlich mit einer vollkommen neuen Benutzeroberfläche und veränderten Prozessen konfrontiert werden, ohne vorherige Einbindung oder Schulung, führt dies fast unweigerlich zu Widerstand und verminderter Produktivität.
Erfolgreiche Migrationen zeichnen sich dadurch aus, dass Schlüsselanwender frühzeitig in Entscheidungsprozesse eingebunden werden, ihre Anforderungen in die Konfiguration einfließen und ausreichend Zeit für Schulungen und Gewöhnung eingeplant wird.
Auch nach der Migration ist noch einiges zu tun. Planen Sie entsprechend auch genügend Ressourcen für die Umstellung ein. Sie können beispielsweise ein Support-Team aufstellen, das mit beiden Versionen vertraut ist, um mögliche Störungen zu beseitigen. Auch ein System zum Problem-Tracking und für Nutzerfeedback ist hierbei hilfreich.
Außerdem sollten Sie die Nutzung neuer Funktionen im Auge behalten und zusätzliche Unterstützung für wenig genutzte Funktionen anbieten. Mit strategischem Change-Management gehen Sie Probleme gezielt an und schaffen eine gute Grundlage für langfristigen Erfolg mit der SAP Sales & Service Cloud V2.
Was macht die SAP Intelligent Sales & Service Cloud wirklich besser? Im E-Book erhalten Sie konkrete Informationen zum Unterschied der beiden Lösungen sowie eine praktische Anleitung zum Wechsel. Mit praktischem Know-how und klaren Handlungsempfehlungen – damit Ihr Upgrade reibungslos gelingt.
Die Migration von SAP Sales & Service Cloud V1 zu V2 stellt eine komplexe Herausforderung dar. Dennoch bietet sie gleichzeitig eine hervorragende Chance, Ihre Prozesse im Customer Relationship Management zu modernisieren und von den Vorteilen einer cloudbasierten Lösung mit Mikroservice-Architektur zu profitieren.
Unternehmen, die den Übergang sorgfältig planen und sich an den SAP Best Practices orientieren, migrieren schneller und erfolgreicher; daneben steigern sie auch die Akzeptanz bei den Nutzern deutlich. Betrachten Sie den Umstieg daher als strategische Investition in die Zukunft Ihres Customer Relationship Managements. Mit der richtigen Vorbereitung und Herangehensweise wird die Migration zur SAP Sales & Service Cloud V2 zum Treiber für die Digitalisierung Ihrer Vertriebsprozesse.