SAP Sales & Service Cloud V1 vs. V2
Welche Vorteile bietet die Intelligent Sales & Service Cloud, wie unterscheidet sie sich von ihrem Vorgänger und wann ist ein Wechsel auf V2 sinnvoll?

Digitalisierung und Effizienzdruck treiben den Vertrieb an, doch Vertriebsteams stehen vor einem echten Dilemma: Während Kundenerwartungen an Schnelligkeit zulegen, versickert ein Großteil der Arbeitszeit in administrativen Hürden und der Pflege komplexer Systemlandschaften.
Wer hier noch auf veralteten Systemen arbeitet, lässt bares Geld liegen. Das Potenzial ist enorm: Analysen – unter anderem von McKinsey – legen nahe, dass der gezielte Einsatz von Automatisierung und KI in Vertriebsprozessen administrative Aufgaben um bis zu 40 % reduzieren kann.
Die Antwort auf dieses Ungleichgewicht ist die SAP Intelligent Sales & Service Cloud V2 – nicht durch bunte Dashboards, sondern durch tief integrierte KI, die als intelligenter Partner agiert.
Doch was steckt wirklich „unter der Haube“? In diesem Artikel beantworten wir die dringendsten Fragen zur KI-Integration, stellen das GenAI CX Toolkit vor und zeigen, warum der Wechsel auf die Version 2 mehr als nur ein Update ist.
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Wer heute über eine CRM-Implementierung oder den Wechsel von der V1 auf die V2 nachdenkt, investiert primär in eine moderne, cloudnative Microservices-Architektur. Das klingt zunächst sehr technisch, ist für den Vertriebler aber hochrelevant. Diese Architektur bildet die Basis dafür, dass KI überhaupt in Echtzeit und performant arbeiten kann. Anders als bei älteren Monolithen, bei denen KI oft nur als externes Tool „angeflanscht“ wird, ist sie in der SAP Sales Cloud V2 nativ verwoben.
Die Kernfunktionen zur Vertriebsoptimierung mit KI lassen sich in drei Bereiche gliedern, die den Arbeitsalltag massiv verändern:
Das System wartet nicht passiv darauf, dass ein Vertriebler einen Lead bewertet. Die KI analysiert historische Abschlussdaten, Interaktionen und Verhaltensmuster, um jedem Lead einen Score zu geben.
Im B2B-Vertrieb sind Netzwerke alles. Die Funktion „Relationship Intelligence“ durchleuchtet (selbstverständlich DSGVO-konform) die Interaktionsnetzwerke innerhalb des eigenen Unternehmens.
Die V2 minimiert das lästige Tab-Hopping. E-Mail-Clients, Kalender und Teams-Integrationen sind nahtlosverbunden. KI-Funktionen stehen direkt dort zur Verfügung, wo der Vertriebler arbeitet – nicht in einem separaten Analyse-Tool.
Viele Unternehmen fürchten, dass „KI im Vertrieb“ ein riesiges, teures IT-Projekt bedeutet, bei dem Data Scientists eingestellt werden müssen. Bei der SAP Sales Cloud V2 ist der Ansatz jedoch out of the box. Die KI-Tools sind keine externen Plug-ins, sondern fester Bestandteil der SAP Business AI Strategie.
Zwei Komponenten sind hier entscheidend und arbeiten Hand in Hand:
Stellen Sie sich Joule wie einen sehr gut informierten Assistenten vor, der immer neben Ihnen sitzt. Anstatt mühsam Filter zu setzen, um „Umsatzzahlen Q3 Region Süd“ zu finden, können Sie einfach in natürlicher Sprache fragen (per Chat oder Voice). Joule versteht den Kontext, navigiert Sie zur Antwort oder führt Aktionen aus. SAP gibt an, dass dies informatorische Suchvorgänge um bis zu 50 % beschleunigen kann.
Während Joule oft steuernd wirkt, ist das GenAI CX Toolkit der kreative Motor für generative Aufgaben. Es greift auf Large Language Models (LLMs) zu, die aber sicher im SAP-Kontext laufen – Ihre Daten trainieren also keine öffentlichen Modelle.
Konkrete Features, die Ihren Alltag sofort erleichtern:
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Das Bauchgefühl erfahrener Vertriebler ist wichtig – aber bei der Pipeline-Planung oft fehleranfällig und subjektiv. Einer der stärksten wirtschaftlichen Use Cases der SAP Sales Cloud V2 ist daher das Predictive Forecasting.
Hier greift die Predictive AI (vorhersagende KI). Das System schaut sich nicht nur den aktuellen Status an, sondern vergleicht ihn mit tausenden ähnlichen Deals aus der Vergangenheit. Studien zeigen, dass KI-gestützte Forecasts oft eine Genauigkeit von über 90 % erreichen, während manuelle Prognosen häufig deutlich ungenauer sind.
Drei Vorteile für die Vertriebsleitung:
Dies ist oft die größte Sorge von IT-Leitern: „Wie bekommen wir das zum Laufen?“ Die gute Nachricht bei der SAP Sales Cloud V2 ist, dass die Integration der KI-Funktionalitäten weniger ein technisches Coding-Projekt als vielmehr ein organisatorisches Thema ist.
Da die KI-Services über die SAP Business Technology Platform (BTP) angebunden sind, entfällt aufwendiges eigenes Modell-Training. Die Integration erfolgt im Wesentlichen in drei Schritten:
Ja, und das Beste daran: Die Tutorials sind oft direkt im System integriert.
Der Marktführer für integrierte Unternehmensprozesse ist hier klar SAP. Während viele CRM-Anbieter KI als nettes Add-on liefern, bietet SAP mit der Intelligent Sales & Service Cloud V2 eine Lösung, bei der operative Daten (O-Data aus dem ERP) und Erlebnisdaten (X-Data) wirklich zusammenfließen.
Dies ist entscheidend für den Mittelstand, der oft komplexe Produkte vertreibt und auf eine tiefe Integration in die Warenwirtschaft angewiesen ist. Andere Anbieter bieten zwar starke KI-Frontends, scheitern aber oft an der Tiefe der Backend-Integration, die für präzise Preisempfehlungen oder Lieferzeitprognosen nötig ist.
Eine klassische Trial-Version für komplexe CRM-Landschaften ist oft nicht zielführend, da KI ihre Stärke erst mit echten, historischen Daten ausspielt. Der beste Weg zum Testen:
Die Investition setzt sich aus den Lizenzkosten und dem Aufwand für die CRM-Implementierung zusammen. Wichtig zu verstehen:
Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten KI- und V2-Features hier als Checkliste zusammengefasst. Mehr Details dazu finden Sie auch in unserem Artikel 12 KI-Use-Cases im Vertrieb.
Warum sollten Sie das Budget für den Wechsel oder die Neueinführung freigeben? Weil sich der ROI durch Zeitersparnis und höhere Abschlussquoten rechnet.
Zusammenfassend bietet die Kombination aus V2 und KI folgende Vorteile:
Die SAP Intelligent Sales & Service Cloud V2 ist mehr als ein Datenbank-Update. Sie markiert den Übergang von einem „System of Record“ (wo Daten abgelegt werden) zu einem „System of Intelligence“ (das aktiv unterstützt). KI-Funktionalitäten wie SAP Joule oder das GenAI CX Toolkit sind keine Spielereien, sondern notwendige Werkzeuge, um dem Fachkräftemangel und dem steigenden Wettbewerbsdruck zu begegnen.
Warten Sie nicht, bis der Wettbewerb automatisiert hat. Prüfen Sie jetzt, wie Ihre Prozesse in der V2 aussehen könnten.
Theorie ist gut, Praxis ist besser. In unserer aufgezeichneten Websession zeigen wir Ihnen Live-Demos direkt im System. Sehen Sie, wie SAP Joule arbeitet und wie das GenAI CX Toolkit E-Mails in Sekunden erstellt.
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