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31.08.2021 – Lesezeit: 4 Minuten

Prozesse / Produktion und Logistik

IT-Infrastruktur: So profitieren Sie von Cloud-ERP-Systemen

Unternehmen, die ihre Prozesse integrieren möchten, kommen an einer Cloud-ERP-Lösung kaum noch vorbei. Die wichtigsten Gründe nennen wir hier.

Der Trend zum Cloud Computing wird immer stärker. Kein Wunder: Denn heterogene und verteilte Systeme bremsen das Geschäft. Richtig eingesetzt stellt Cloud-ERP die Weichen auf Wachstum plus Geschwindigkeit. Wir zeigen Ihnen, was Unternehmen von einem Cloud-ERP erwarten können und welche Vorteile einer solchen Software-Lösung Sie unbedingt kennen sollten.

Vom alten ERP zur Cloud-ERP-Software: Das steckt dahinter


Genauso wie Ihr Unternehmen wächst und expandiert, steigen auch Ihre Anforderungen an die Übersichtlichkeit der Strukturen. Bereits in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stoßen Tabellenkalkulationen und Buchhaltungssoftware schnell an ihre Grenzen. Und in mittelständischen und großen Unternehmen ist selbst ein traditionelles ERP-System irgendwann überfordert, sofern es als On-Premise-Lösung im eigenen Rechenzentrum aufgebaut ist und deshalb nicht problemlos mitwachsen kann.


Das gilt besonders dann, wenn es notwendig wird, eine wachsende Zahl an Mitarbeitern und Standorten auf den verschiedensten Ebenen zu vernetzen. Dann benötigt das Management mehr Transparenz und Echtzeit-Informationen. Prägen Insellösungen und System-Wildwuchs die IT-Landschaft, sind IT-Abteilungen jedoch oft mit Wartungsaufgaben ausgelastet. Häufig fehlen dann die Ressourcen für technologische Innovationen und Initiativen.

 

Per Definition - On-Premise vs. ERP aus der Cloud: Was ist der Unterschied?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Bereitstellung: ERP On-Premise wird lokal installiert, liegt also auf dem eigenen Unternehmensserver. Ein ERP aus der Cloud wird hingegen als Service bereitgestellt und damit auch als Software-as-a-Service (SaaS) bezeichnet. Die ERP-Software eines Unternehmens wird dann mit den damit verbundenen Daten vom ERP-Anbieter zentral in einer Cloud verwaltet und vom Kunden über einen Webbrowser abgerufen.

Welche Vorteile ein Cloud-ERP für die Organisation der Daten bietet


Unzeitgemäße Software erschwert die funktionsübergreifende Verknüpfung von Daten und das Erstellen einer umfassenden Ansicht der Geschäftsabläufe. Die Folgen sind Reibungsverluste, Frust und Fehlentscheidungen. Eine unzureichende Datengrundlage bremst Prozessoptimierungen aus.

Abhilfe schafft ein ERP-System in der Cloud als unternehmensweites Business-Tool mit einem zentralen Datenpool und modernen Kontroll-und Steuerungsmöglichkeiten, in dem wirklich alle Fäden zusammenlaufen. Eine solche Cloud-Lösung erfüllt dann die Funktion des digitalen Kerns, in dem alles abgebildet wird: Von der Produktion über den Vertrieb bis hin zur Logistik, von Finance und Controlling bis hin zu HR verbindet die richtige ERP-Software Geschäftsbereiche über End-to-End-Prozesse.

 

 

Mit dem richtigen Cloud-Anbieter kann so die digitale Transformation gelingen. Unternehmen handeln dann proaktiv, indem sie neue, wertvolle Geschäftseinblicke erhalten, fundiertere Entscheidungen in Echtzeit treffen und somit positiv auf den Gewinn und den künftigen Umsatz einwirken können. Eine moderne ERP-Software aus der Cloud unterstützt genau dieses Ziel. Sie ermöglicht einem wachsenden Unternehmen, Kennzahlen für maximale Effektivität zu integrieren und zu verwalten. Und sie hilft Unternehmen bei der Prozessoptimierung, die Unternehmen intelligenter und dauerhaft wettbewerbsfähig macht.

 

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Bild-Quelle: istockphoto, yoh4nn