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30.08.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsführung / Technologie

Studie: Deutsche Unternehmen setzen auf IoT

Deutschland digital: Fast 90 Prozent der deutschen Unternehmen starten Projekte zum Thema Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und erhoffen sich davon einen konkreten Nutzen. Das belegt eine aktuelle Studie von Microsoft und IDC.

Entscheider im deutschen Mittelstand haben erkannt, dass das Internet der Dinge enorme Möglichkeiten in sehr unterschiedlichen Anwendungsbereichen eröffnet. 88 Prozent der Unternehmen führen deshalb bereits Projekte zum Thema IoT durch, so der IoT Signals Report von Microsoft in Zusammenarbeit mit den Marktforschern von IDC.

Die wichtigsten Technologietreiber für den IoT-Erfolg sind aus Sicht der befragten Unternehmen in den kommenden zwei Jahren künstliche Intelligenz (KI), Edge Computing und die schnelle Netzwerktechnologie 5G. Ob der neue Mobilfunkstandard wirklich so krank macht wie befürchtet, lesen Sie in diesem Artikel.

Handelsunternehmen als Vorreiter

Branchenübergreifend werden bereits eine große Anzahl von IoT-Projekten durchgeführt: Vorreiter ist der Handel (92 Prozent), gefolgt von der fertigenden Industrie (87 Prozent), dem Transportwesen (86 Prozent), Behörden und dem Gesundheitswesen (beide knapp 80 Prozent).

Fast alle befragten Entscheider sind davon überzeugt, dass IoT entscheidend für den Geschäftserfolg ist. Anwender erwarten innerhalb von zwei Jahren einen Return on Invest (ROI) von 30 Prozent, zu dem auch Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen beitragen. Über die Hälfte rechnen mit Optimierung ihrer Produktion, fast ebenso viele mit besserer Produktivität der Belegschaft und höherer Produktqualität sowie Kundenzufriedenheit.

Stolpersteine nicht zu unterschätzen

Allerdings sind IoT-Projekte komplex, und es bestehen weiterhin Stolpersteine. 95 Prozent der Deutschen äußern Sicherheitsbedenken bei der Umsetzung von IoT-Projekten. Die Akzeptanz der Technologie bleibt davon aber unberührt. Nur knapp 40 Prozent der IoT-Anwender nennen Komplexität und technische Herausforderungen bei der Nutzung der Technologien als Hindernis für die weitere Einführung von IoT-Lösungen. Auch wenn fast alle Befragten Sicherheit als Problemfeld sehen, erscheint dieses Thema weniger als einem Fünftel als konkrete Herausforderung bei Projekten.

Video-Mittelstand-Heute-Deutsche-Unternehmen-setzen-zunehmend-auf-IoT

Dagegen stellt der Mangel an Fachkräften und Ausbildung fast die Hälfte der Unternehmen vor echte Herausforderungen: 47 Prozent beklagen einen Mangel an verfügbaren und qualifizierten Fachkräften. Zudem scheitern fast ein Drittel der Projekte bereits in der frühen Phase eines Proof-of-Concepts (PoC), weil die Implementierung zu teuer oder der Nutzen unklar ist. Das liegt vor allem an den hohen Kosten der Skalierung und am oft unklaren Geschäftsnutzen. Zahlreiche Anwender beklagen auch, dass die Hersteller nicht bereit sind, Pilotprojekte zu unterstützen.

Erfahrene Berater unabdingbar

Wenn Sie alle diese Stolpersteine vermeiden wollen, sollten Sie sich an einen vertrauenswürdigen Partner wenden, der Erfahrung aus zahlreichen erfolgreichen IoT-Projekten vorweisen kann. Sorgfältige Planung und ein methodisches Vorgehen sind entscheidend dafür, ein IoT-Projekt zum Erfolg zu führen. Wichtig ist auch, dass die Geschäftsführung und die Belegschaft hinter dem Projekt stehen, denn der menschliche Faktor darf niemals vernachlässigt werden.

Die Experten der All for One Group kombinieren Technologie- und IT-Know-how mit tiefem Branchenwissen und helfen Ihnen auf dem Weg zum Projekterfolg. Sie interessieren sich für noch mehr zum Thema Internet of Things? Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie aus IoT-Daten wettbewerbsrelevante Mehrwerte generieren können.

Quelle: Titelbild pixabay, Capri23auto