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24.01.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Produktion und Logistik / Technologie

ERP-Integration für KI-gestützte Ersatzteilerkennung

Bosch Cognitive Services minimiert Kosten, Zeit und Fehlerquoten durch seine Lösung zur visuellen Objekterkennung bei der Identifizierung von Gegenständen ohne eigene Konnektivität wie zum Beispiel Ersatzteile. Mit Hilfe des IT-Beratungshauses All for One Steeb kann diese Lösung jetzt auch in bestehende SAP ERP-Systeme – sowohl SAP ECC 6.0 als auch SAP S/4HANA Enterprise Management On-Premise oder aus der Cloud – integriert werden.

Viele Produkte und Waren verfügen heutzutage nicht über eine eindeutige Kennung wie ein EAN- oder RFID-Codes. Speziell bei älteren, sehr kleinen und oder gebrauchten bzw. beschädigten Ersatzteilen fehlt häufig eine solche Kennung, weswegen sie nur schwer zu identifizieren sind. Wenn nun etwa im Produktionsumfeld durch eine fehlerhafte Identifizierung ein falsches Ersatzteil bestellt wird, kann eine Anlage tage- oder sogar wochenlang ausfallen.

Smarte Art der Objekterkennung

Bosch Cognitive Services bietet eine Lösung, die die Ersatzteilidentifikation auf Basis einer Bilddatenanalyse schneller und sicherer macht. Im ersten Schritt werden Artikel automatisiert, aus verschiedenen Perspektiven abgelichtet und in eine neuronal aufgebaute Datenbank eingespeist. Mit der eigens patentierten Lösung, bei der auch Künstliche Intelligenz (KI) mit eigenen Algorithmen zum Einsatz kommt, lassen sich die benötigen Bilddaten sehr schnell und kostengünstig analysieren und indizieren.

KI-angelernte Objekte werden per Smartphone oder Tablet erkannt

Auf diese Weise angelernte Objekte können dann z. B. einfach per Smartphone fotografiert und durch den Bosch-Algorithmus identifiziert werden. In Verbindung mit einer ERP-Lösung wie SAP RECC 6.0 oder SAP S/4HANA Enterprise Management wird die Materialbeschaffung zum Kinderspiel.

Beim Design der Bosch-Lösung wurde neben der Kosteneffizienz auch darauf geachtet, wie hoch skalierbar und sicher sie ist. Diesen Punkt unterstreicht unter anderem der interessante Nebeneffekt, dass die entstandenen Produkt- und Objektbilder auch ideal für E-Commerce-Zwecke eingesetzt werden können – und so dazu beitragen, dass sich die Investition schnell amortisiert.

Integration in SAP und Co.

SAP ist das am meisten verbreitete ERP-System im deutschsprachigen Raum, und das IT-Beratungshaus All for One Steeb ist der größte Reseller für SAP-Lösungen in dieser Region. Nach dem Besuch der Mitarbeiter von Bosch Cognitive Services auf dem LogiMAT-Messestand der All for One Steeb AG 2018 in Stuttgart war die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet die logische Konsequenz. Wie die SAP-Integration dieser Bosch-Lösung in der Praxis aussieht, zeigt All for One Steeb auf der diesjährigen Logimat (Halle 8, Stand F03).

Anmeldung zur LogiMAT 2019 in Stuttgart

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Quellen: Mittelstand Heute (alle Bilder)