23.03.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Marketing, Vertrieb und Service / Impulse

Digitales Lieferantenmanagement macht den Unterschied

Digitales Lieferantenmanagement gewinnt auch im Einkauf kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) zunehmend an Bedeutung. Zumindest in der Theorie. In der Praxis nutzt laut Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) (PDF) noch nicht einmal jeder Fünfte entsprechende Werkzeuge. Dagegen setzen mehr als 35 Prozent der Großunternehmen und Konzerne im Lieferantenmanagement auf elektronische Tools.

In Zeiten von Industrie 4.0, globalen Wertschöpfungsketten und zunehmendem Kostendruck kommt dem aktivem Lieferantenmanagement eine wichtige Rolle zu – und zwar sowohl unter operativen als auch unter strategischen Gesichtspunkten. Während das operative Lieferantenmanagement primär auf Lieferantenbewertung und -förderung sowie die Optimierung der Einkaufspreise abzielt, konzentriert sich das strategische Lieferantenmanagement auf den Aufbau mittel- bis langfristiger Zulieferbeziehungen – und schafft so die Voraussetzung für eine reibungslose, effiziente und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Digitale Werkzeuge für zukunftsorientiertes Lieferantenmanagement

„Um dafür die richtigen Weichen zu stellen, müssen Unternehmen ihre Lieferantenbasis kontinuierlich auf den Prüfstand stellen, klassifizieren, ausbauen und weiterentwickeln“, sagt Peer Uwe Peters, Senior Manager Procurement & Sourcing beim IT-Dienstleister All for One Steeb.

„Eine hochkomplexe Aufgabe, die sich ohne moderne Softwarelösungen kaum noch meistern lässt.“

Das bestätigt auch das aktuelle Barometer Elektronische Beschaffung des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Demnach halten 92,4 Prozent der befragten Unternehmen digitale Werkzeuge für das Lieferantenmanagement für wichtig oder sehr wichtig, lediglich sehr kleine Unternehmen oder Betriebe mit einer überschaubaren Lieferantenzahl zeigen kein Interesse an derartigen Tools.

Peer Uwe Peters, Senior Manager Procurement & Sourcing bei All for One

Auch der Mittelstand steht dem IT-basierten Lieferantenmanagement mehrheitlich aufgeschlossen gegenüber: Rund die Hälfte der KMU planen laut BME-Umfrage aktuell den Einsatz entsprechender Systeme oder führen sie bereits ein. Peters überrascht das nicht: „Professionelles Lieferantenmanagement ist heutzutage unverzichtbar, um Qualitätsziele sowie die Reaktionsfähigkeit am Markt zu sichern“, so der Procurement-Experte. Umso besser, dass Cloud-Anwendungen inzwischen auch KMU den Weg zu einem intelligenten Lieferantenmanagement ebnen.

Intelligente Werkzeuge für das Supplier Relationship Management

Modular aufgebaute E-Procurement-Plattformen bieten kleinen und mittelständischen Unternehmen beispielsweise eine Vielzahl leistungsstarker Cloud-Werkzeuge, unter anderem für das operative und strategische Lieferantenmanagement. Darüber hinaus können Unternehmen über entsprechende Lösungen automatisch auf ein Netzwerk professioneller Lieferanten zugreifen, vom Büroartikelhersteller bis hin zum IT-Distributor. „Eine professionelle E-Procurement-Suite ist SAP Ariba. Die Plattform aus dem Hause SAP liefert bereits im Standardpaket alle Funktionen für operative und strategische Beschaffung so dass Unternehmen direkt starten können“, sagt Peters.

SAP Ariba bietet weitere Vorteile: So lassen sich dank automatisierter Workflows und präziser Informationen neue Zulieferer unkompliziert ansprechen, Angebote per Mausklick vergleichen und die besten Lieferanten im Handumdrehen beauftragen. Weil sämtliche Lieferantendaten auf einer zentralen Plattform verwaltet werden, bleiben zudem auch Leistungskennzahlen für Termintreue, Qualität und Preis jederzeit im Blick. Das reduziert Ausfallrisiken und Kosten.

Der größte Vorteil von SAP Ariba ist der integrative Ansatz: Sie Cloud-Plattform erleichtert nicht nur die Suche und Qualifizierung passender Lieferanten sowie die Zusammenarbeit mit Zulieferern auf der ganzen Welt. SAP Ariba unterstützt die Digitalisierung sämtlicher Einkaufsprozesse – von der Beschaffung bis hin zum automatisierten Rechnungsausgleich. „Manuelle Abläufe und die damit verbundenen Strapazen sind damit Schnee von gestern“, sagt Peters. „Genauso wie verspätete Zahlungen, schlechte Einkaufspreise und intransparente Einkaufsprozesse.“ Weitere Informationen zur effizienten Gestaltung Ihres Einkaufs erhalten Sie in diesem Ratgeber.

Kostenloser Ratgeber „Optimierung von Beschaffungsprozessen“ zum Download

Quelle: Titelbild pixabay, geralt