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14.01.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Human Resources / Impulse

XING und LinkedIn: So sieht ein gutes Profilbild aus

Wer in der Geschäftswelt erfolgreich sein will, kommt um eine Präsenz in den Business-Netzwerken XING und LinkedIn nicht herum. Mit dem richtigen Profilbild kommen Sie noch besser zur Geltung. Wir zeigen, worauf Sie achten sollten.

„Mancher pflegt sein Image so lange, bis er keines mehr hat.“ – ob Danny Kaye († 1987), einer der beliebtesten Komiker Amerikas, das heute noch so sehen würde, ist fraglich. Klar ist: Ein attraktives Bild ist die beste Visitenkarte und ein erster Eindruck ist oft wichtig. XING und LinkedIn können Ihre Karriere voranbringen. Oft kommt es unverhofft und Sie erhalten ein attraktives Angebot aus einer unerwarteten Richtung. Ihr Profilbild spielt dabei eine wichtige Rolle und sollte Sie im besten Licht erscheinen lassen. Wenn Sie einige Grundregeln beachten, treten Sie seriös und kompetent in Erscheinung.

Mit diesen Regeln zum Erfolg

Es gibt einige Punkte, die Sie bei Ihrer visuellen Präsentation beachten sollten. Zunächst ist es vorteilhaft, gewisse Grundspezifikationen zu beachten. Auf LinkedIn gelten 400 x 400 Pixel als ideale Bildgröße (XING: 1024 x 1024 Pixel). Bei LinkedIn ist dabei möglich, Bilddaten mit bis zu maximal 8 MB und 4320 x 7680 Pixeln Breite hochzuladen. Sowohl bei XING als auch bei LinkedIn sollten Sie quadratische Fotos hochladen, die jedoch bei LinkedIn als Kreis erscheinen.

Für Premium-Mitglieder gibt es bei XING auch die Möglichkeit, ein Hintergrundbild hochzuladen. Dieses sollte 1280 x 624 Pixel groß sein (LinkedIn: 1584 x 396 Pixel) und einen Bezug zu Ihren beruflichen Tätigkeiten aufweisen. Ohne Bild bleibt der Hintergrund bei Basis-Mitgliedern hellblau und bei Premium-Mitgliedern grün. „Als Hintergrundbild empfehlen wir unseren Kollegen ein Motiv, das zu ihren Interessen oder ihrem Beruf passt“, so Melanie Bäger, Social-Media-Managerin beim IT-Beratungshaus All for One Steeb. „Das verleiht dem Profil mehr Persönlichkeit“.

LinkedIn-Profilbild checken

Wer sich unsicher ist, ob das eigene Profilbild LinkedIn-tauglich ist, kann dies einfach und kostenlos mit einer App checken lassen. Der Snappr Photo Analyzer bietet die Möglichkeit, das eigene Linkedin-Profilbild hochzuladen und auszuwerten. So lässt sich schnell überprüfen, ob nicht vielleicht doch ein anderes Foto besser geeignet ist.

Wie gut ist Ihr LinkedIn-Profilbild?

Urlaubsfotos sind tabu

Das eigentliche Profilfoto sollte nur Kopf und Schultern zeigen und keine Gesamtkörperaufnahme sein. Urlaubsfotos und generell Privataufnahmen gelten als tabu. Sie sollten sich immer so präsentieren, wie Sie auch am Arbeitsplatz gerne wahrgenommen werden. Auch wenn das Smartphone ein schnelles Selfie attraktiv macht: Gehen Sie zu einem professionellen Fotografen. Falscher Geiz hat schon manche Bewerbung zunichte gemacht. Leicht zurücklehnen und lächeln kommt immer gut an.

Kann man so machen, sollte man aber nicht.Aus dem gleichen Grund sollten Sie unbedingt auf korrekte Kleidung achten. Nicht in allen Berufsfeldern besteht Krawattenzwang, aber ein T-Shirt mit Horrormotiv wird Profilbesucher und potentielle Arbeitgeber vermutlich abschrecken. Die meisten Menschen wirken in jungen Jahren attraktiver. Dennoch sollten Sie sich dazu durchringen, Ihr Profilbild etwa alle zwei Jahre zu aktualisieren. Wenn Sie in der Realität gegenüber dem Bild kaum wiederzuerkennen sind, ist Enttäuschung vorprogrammiert.

Fazit und Empfehlung

Social-Media-Kanäle wie XING und LinkedIn gewinnen in der heutigen Geschäftswelt immer mehr an Gewicht – nicht nur bei der Stellensuche, sondern auch als digitale Visitenkarte im Netz. Natürlich ist das Profilbild für den Gesamtauftritt nicht der einzige relevante Faktor, aber dennoch sollten Sie hier einen professionellen – der Position entsprechenden – Eindruck hinterlassen. Mit den oben aufgeführten Tipps setzen Sie den ersten Schritt auf der nächsten Stufe Ihrer Karriereleiter.

Wie Sie sich bei Mitarbeitergesprächen richtig verhalten, egal auf welcher Seite Sie sitzen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Quellen: Titelbild, Antoine Beauvillain / Frau im Café, Josh Rose (beide unsplash) / Screenshot Snappr Photo Analyzer