20.03.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsbereiche / Geschäftsführung

Plötzlich Homeoffice: Corona-Krise als Chance

Viele Unternehmen stehen aufgrund des aktuellen Coronavirus‘ vor neuen Herausforderungen. Von heute auf morgen soll ein Großteil der Mitarbeiter auf Homeoffice umgestellt werden. Wie das mit einer Work-From-Home-Strategie gelingen kann und welche Vorteile ein Cloud-ERP-System dabei bringt, erfahren Sie jetzt.

Eine Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens IDC aus 2018 ergab bereits, dass 57 Prozent der CEOs unter erheblichem Druck stehen, eine erfolgreiche Strategie zur digitalen Transformation zu präsentieren. In der heutigen Krise wird die Umstellung auf Homeoffice von heute auf morgen vorangetrieben. Um diese erfolgreich zu schaffen, kann auch eine Work-From-Home-Strategie nützlich sein.

Eigene Strategie definieren

Jede Art der Planung ist nützlich – egal ob gegen den Coronavirus, bei schlechtem Wetter oder während Streiks in öffentlichen Verkehrsmitteln. Jede vorliegende Strategie hilft Unternehmen dabei, die betriebliche Belastbarkeit gering zu halten. Folgende Punkte kann eine Work-From-Home-Strategie umfassen.

  • Arbeitsprozesse In einem Unternehmen gibt es meist schon vordefinierte Arbeitsprozesse. Es lohnt sich, diese anzusehen und zu überlegen, ob sie eins zu eins fürs Homeoffice übernommen werden können oder ob sie angepasst werden müssen.
  • Technologien Die derzeitige, rasante Umstellung auf Homeoffice erfordert neben der richtigen Ausstattung fürs eigene Homeoffice auch die richtige Software, die dabei unterstützt, miteinander zu arbeiten. In unsicheren Zeiten sollten Mitarbeiter ermutigt werden, Laptops, Tablets und Arbeitshandys mit nach Hause zu nehmen – für den Fall, dass das Unternehmen (s)einen Standort schließen muss.
  • Zugriff Wenn entsprechende Technologie vorhanden, folgt das nächste große Thema: Welche Rechte habe ich und auf welche Daten kann ich zugreifen? Vor allem Cloud Software erleichtert es, von jedem Standort auf Unternehmensdaten zugreifen zu können.
  • Notfallplan Für jegliche Art von neuen Entwicklungen sollte ein Arbeitsplan für Notfälle entwickelt werden. Dabei sollte definiert werden, wer wofür zuständig ist und welche Berechtigungen einzelne Mitarbeiter haben. Vor allem in Zeiten von Corona ist es wichtig zu überlegen, was passiert, wenn Key User ausfallen und wie sie ersetzt werden können.

Mit Cloud ERP bequem von zuhause arbeiten

Ein modernes Cloud-ERP-System ermöglicht es Unternehmen, von überall aus zu arbeiten – egal ob im Büro, von zuhause aus oder beim Kunden. Wenn Daten in der Cloud liegen und nicht auf lokalen Rechnern gespeichert sind, haben Sie mit einer Internetverbindung von überall aus Zugriff auf wichtige Informationen. Durch die Implementierung eines Cloud-ERP-Programms können Mitarbeiter arbeiten, wann und wie es die jeweilige Situation erfordert.

Podcast der Allfoye zum Thema virtuelle Führung

In der Corona-Krise kämpfen jetzt schon viele Unternehmen damit, dass sie nicht genügend VPN-Lizenzen für ihre Mitarbeiter zur Verfügung stellen können. Bei einer modernen Cloud-ERP-Plattform ist indes kein VPN nötig, um an entsprechende Daten zu kommen. Auch Arbeitszeiten und -modelle wie zum Beispiel Kurzarbeit können über die Software problemlos abgedeckt werden.

Krise als Chance nutzen

Auch wenn die derzeitige Situation von Unsicherheit geprägt ist, kann und sollten Unternehmen gestärkt daraus hervorgehen. Jetzt die Nerven behalten und sich auf das eigene Kerngeschäft konzentrieren, um danach wieder mit voller Kraft durchzustarten, bringt mehr, als jetzt kopflos übereilte Entscheidungen zu treffen. Ein starkes Cloud-ERP-System bedeutet, dass ein Unternehmen auch weiterhin effektiv und effizient arbeiten kann, wenn es mit Vorfällen konfrontiert ist, die sich der eigenen Kontrolle entziehen.

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Quelle: Titelbild pixabay, StartupStockPhotos