19.08.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsführung / Impulse

New-Work-Studie: So arbeitet Deutschland

Durch die Corona-Pandemie wurde für viele Personalentscheider New Work erst richtig relevant. Doch welche New-Work-Maßnahmen werden in Deutschland bereits aktiv genutzt? Eine Studie liefert nun Ergebnisse.

In puncto New Work ergaben sich aus der Erfahrung der vergangenen Wochen und Monate einige Fragen, unter anderem ob und wo deutsche Unternehmen im Rückstand liegen. Die Studienreihe New-Work-Barometer der SRH Berlin University of Applied Sciences gibt Antworten und rückt Missstände deutscher Unternehmen in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Bei neuen Arbeitsmodellen und -methoden ist Experimentierfreudigkeit ein guter Weg, um New Work auch in Zukunft zu etablieren. Das Barometer soll künftig eine Übersicht über New-Work-Einsätze in Unternehmen geben. Dabei erfasst die Studienreihe jährlich Daten zur „neuen Arbeit“ und bewertet, welche Maßnahmen von deutschen Unternehmen genutzt werden und ob sie die gleichen Erfolge erzielen wie „herkömmliche“ stationäre Büroarbeit.

New-Work-Maßnahmen im Einsatz

Zur Datenerhebung wurden den Befragten, bestehend aus 459 Teilnehmern, eine Liste mit 33 New-Work-Ansätzen gezeigt. Die Teilnehmer sollten anschließend anhand ihrer unternehmensinternen Erfahrungen einschätzen, welche Ansätze bei ihren Arbeitgebern bereits zum Einsatz kommen. Die Bereitstellung von mobilen Technologien, Möglichkeiten für agile Projektarbeit und Führung sowie Kanban sind laut allen Befragten – bestehend aus den Überkategorien Beratern und Unternehmen – fest integriert.

Nur jedes achte Unternehmen

Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen Einsicht und praktischer Umsetzung mancher Methoden. Knapp 35 Prozent der Berater erachten Workshops zur Sinnfindung für wichtig und setzen sie durch, aber nur fast 12 Prozent Unternehmen nutzen sie aktiv.

New-Work-Maßnahmen, die ein hohes Maß an Selbstorganisation und Selbstverantwortung fordern, stellen viele Unternehmen vor Herausforderungen. Holokratie, Wahlmöglichkeiten für Führungskräfte und Soziokratie beispielsweise werden von Unternehmen bis dato tendenziell wenig eingesetzt.

Betriebliches Vorschlagswesen – also die Möglichkeit für Mitarbeiter, spontane Vorschläge zu äußern und diese Vorschläge auf die Umsetzbarkeit zu prüfen –, wird bei 44 Prozent der betrachteten Unternehmen bereits aktiv eingesetzt. Berater hingegen nutzen diese offene Feedbackstruktur nur zu rund 24 Prozent.

Wegbereiter zu neuer Arbeitskultur

An dieser Stelle kommt die All for One Group mit ihren Angeboten zur Implementierung von New-Work-Maßnahmen in ihren Unternehmen ins Spiel. Dabei entwickelt die führende IT- und Consulting-Gruppe im DACH-Raum einen passenden Ansatz für die Organisation von Prozessen, um digitale Arbeitsweisen in Unternehmen einzuführen. Ziel: Mehr Effektivität und Produktivität der Mitarbeiter trotz veränderter Arbeitsansätze.

Video-Mittelstand-Heute-New-Work-zu-Next-Work

Auch Architektur und Einrichtung von Büros können positive Effekte auf die Arbeitsweise von Mitarbeitern haben, wie Sie in diesem Artikel erfahren.

Quelle: Titelbild pixabay, Free-Photos