Erfahren Sie, wie Sie mit SAP SuccessFactors Learning (vSaaS) ein validiertes LMS für Life Sciences und damit einen sicheren Systembetrieb nach FDA 21 CFR Part 11 & GxP-Standards inklusive KI-gestütztem Skill-Management etablieren.
In einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt, in der Mitarbeiterentwicklung und die gezielte Steuerung von Wissen zu strategischen Erfolgsfaktoren geworden sind, stehen Unternehmen vor einer zentralen Frage: Wie lässt sich eine moderne und integrierte Lernumgebung gestalten, die gleichzeitig effizient, benutzerfreundlich und regulatorisch sicher ist?
Besonders in der Life Sciences-, Pharma- und MedTech-Branche ist Learning kein „Nice to have“, sondern ein integraler Bestandteil des Qualitätsmanagements. Hier müssen Schulungen, Nachweise und Qualifikationen jederzeit auditierbar und valide sein, um den strengen Anforderungen von Behörden wie der FDA oder EMA standzuhalten. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Technologie, Learning und Compliance setzt SAP SuccessFactors Learning an – insbesondere in seiner validierten Variante (vSaaS Learning).
Unterliegen Kunden speziellen Auditanforderungen, stoßen sie mit regulären Learning-Management-Systemen (LMS) oft an Grenzen. Standard-Systeme sind häufig nicht darauf ausgelegt, die strengen Dokumentations- und Validierungspflichten im GxP-Umfeld lückenlos abzubilden.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde Validated SuccessFactors Learning (vSaaS) entwickelt. Es orientiert sich explizit an den Richtlinien der Federal Food and Drug Administration (FDA) sowie der European Medicines Agency (EMA).
Das System ist Teil der modularen SAP SuccessFactors Suite, die alle zentralen HR-Prozesse von Recruiting über Onboarding bis hin zur Nachfolgeplanung abdeckt. Für regulierte Branchen bietet die vSaaS-Variante jedoch spezifische Besonderheiten, die eine FDA 21 CFR Part 11 Software auszeichnen:
Ein starkes Lernsystem lebt von klaren Strukturen. Mit SAP SuccessFactors Learning lassen sich Qualifikationen, Kompetenzen und Rollenprofile direkt verknüpfen. Über den Job Profile Builder können Soll-Kompetenzen definiert werden, woraufhin das System automatisch die entsprechenden Schulungen – beispielsweise für SOPs (Standard Operating Procedures) oder Compliance-Trainings – zuweist und Rezertifizierungen auslöst.
Die integrierte Qualifikationsmatrix bietet Führungskräften auf Knopfdruck Transparenz über den Status ihrer Teams: Wer verfügt über welche Nachweise? Wo bestehen Compliance-Gaps? Durch die Integration mit DMS- oder SharePoint-Systemen können validierte Dokumente direkt eingebunden werden, ohne Daten redundant pflegen zu müssen.
Der nächste Entwicklungsschritt ist der Übergang vom reinen Kursmanagement zum umfassenden Skill-Management. SAP SuccessFactors nutzt hierfür den Talent Intelligence Hub (TIH). Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) werden Fähigkeiten erkannt, klassifiziert und automatisch gepflegt.
Unternehmen können so Skill-Architekturen schneller aufbauen und gezielt weiterentwickeln. Gepaart mit SAP People Analytics entstehen aussagekräftige KPI-Dashboards, die den Trainingsfortschritt und Kompetenzlücken visualisieren und das Talentmanagement steuerbar machen.
Die Einführung eines validierten LMS erfolgt typischerweise in zwei Phasen:
Basisimplementierung („Ready-to-Use“): Einrichtung der Lernstrukturen, Kataloge und Schnittstellen innerhalb von ca. 3–4 Monaten.
Validierung & Integration: Qualifizierung des Systems gemäß der FDA-Vorgaben.
Validiertes Learning ist kein Widerspruch zu Innovation, sondern deren Grundlage. Mit SAP SuccessFactors Learning vereinen Unternehmen regulatorische Präzision mit einer modernen, KI-gestützten Lernarchitektur. So wird aus der regulatorischen Pflicht ein echter Wettbewerbsvorteil.
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