11.11.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Prozesse / Geschäftsführung

Wie Unternehmen neue digitale Geschäftsmodelle einführen

Die Corona-Pandemie hat in vielen Unternehmen ungeahnte Stärken und Innovationspotenziale freigesetzt. Doch wie gelingt es Entscheidern nun, diese Energie wirtschaftlich umzusetzen? Mit diesen einfachen Tipps starten auch Mittelständler in eine neue und digitale Zukunft.

Not macht bekanntlich erfinderisch. Das merken jetzt auch Unternehmen, die sich zwar schon vor der Corona-Pandemie mit Digitalisierung beschäftigt haben, aber vielleicht doch nicht so richtig. Während einige große Player nach staatlichen Hilfen rufen, entsteht in vielen mittelständischen Firmen ein Klima voller Energie und Innovationskraft. Viele Unternehmen mussten – im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht – bisherige Geschäftsmodelle und -prozesse anpassen oder umstrukturieren. Nun gilt es, daraus weiterhin Kapital zu generieren und wettbewerbsfähig zu bleiben.

In die richtige Richtung navigieren

Zahlreiche Mittelständler haben neue digitale Angebote für ihre Vertriebskanäle und den sich verändernden Kundenwünschen in Bezug auf Produkt und Nutzen ausgerollt. Gleichzeitig hat der Mittelstand flexibel auf geänderte Wertschöpfungsketten reagieren müssen. Starke Veränderungen am Geschäftsmodell des Mittelständlers sind nun die Folge. Es ist jetzt notwendig, die in der Krise vorgenommenen Änderungen zu überprüfen, um das Geschäftsmodell nachhaltig aufzustellen.

Die folgenden Fragen helfen bei der Analyse:

  1. Was ist das unternehmerische Angebot? Welcher Wert wird dem Kunden geboten?
  2. Wie ist die Wertschöpfungskette gestaltet?
  3. Wie sieht das Ertragsmodell aus?

Im Anschluss gilt es herauszufinden, welches neue digitale Geschäftsmodell sich am besten eignet – eine Auswahl der gängigsten Optionen:

  • E-Commerce (z.B. Amazon, Home24, Zalando)
  • Plattformen (z.B. Uber, Yelp, MyHammer)
  • Freemium (z.B. Skype, Linkedin, Spotify)
  • Daten (z.B. Google, Facebook)
  • Subscription (z.B. AppleMusic, Netflix)
  • Pay per use (z.B. Congstar, DriveNow)
  • Add on (z.B. Ryanair, Computerspielerweiterungen)
  • Software as a Service - SaaS (z.B. Microsoft Office 365, SAP Business ByDesign, SAP S/4HANA Public Cloud)
  • Sharing (z.B. Airbnb, Call a Bike)

Gerade im Mittelstand sind vor allem jetzt mutige Innovationen und eine kontinuierliche Geschäftsmodellüberprüfung wichtiger denn je, um auf die äußeren Umstände stetig reagieren zu können und der Herausforderung zur notwendigen Digitalisierung entschlossen zu begegnen.

Innovations-Workshop

Unternehmen, die persönliche und individuelle Beratung dabei suchen, potenzielle Geschäftsmodelle zu identifizieren, finden nun Hilfe. Mit diesem Workshop bekommen Entscheider in nur zwei Tagen greifbare Werkzeuge und konkrete Lösungen an die Hand, die sie direkt im Unternehmen anwenden können.

„Wir überprüfen während des Workshops unter anderem, welche digitalen Geschäftsmodelinnovationen zum entsprechenden Unternehmen passen“, so Mervyn Lorde, Senior Consultant bei der Allfoye Managementberatung; einer Tochter der All for One Group, die diesen Workshop durchführt. „Zum Abschluss erhalten die Teilnehmer eine ‚Innovation Map‘ sowie einen individuellen Maßnahmenplan, mit dem sie direkt durchstarten können.“ Die Innovations-Workshops finden ganzjährig nach Absprache statt.

Workshops für innovative Geschäftsmodelle der Allfoye Managementberatung

Quelle: Titelbild pixabay, FirmBee