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27.08.2018 – Lesezeit: 2 Minuten

Human Resources / Prozesse

Wie Sie mit strategischem Weiterbildungsmanagement Ihre HR-Arbeit erfolgreich voranbringen

Weiterbildung ist für den Unternehmenserfolg unerlässlich. In diesem Punkt sind sich 98 Prozent der Unternehmen einig. [1] Die Bedeutung wird künftig sogar noch weiter steigen. Daher investieren die Verantwortlichen zunehmend in den Wissens- und Kompetenzaufbau ihrer Mitarbeiter. So wurden im vergangenen Jahr 33,5 Milliarden Euro für Schulungen, Trainings & Co. ausgegeben. [2] Ziel ist es häufig, innovativer und produktiver zu werden, effizienter zu arbeiten und damit die Marktposition zu verbessern. Zudem geht es darum, Weiterbildung im Sinne des Employer Brandings zu nutzen und dadurch das Recruiting und die Mitarbeiterbindung zu optimieren.

Fehlende Weiterbildungsstrategie führt zu Misserfolgen

Aber allzu häufig bleiben die erwünschten Erfolge aus. Grund hierfür ist die fehlende strategische Einbindung des betrieblichen Weiterbildungsmanagements. Vielmehr erfolgt der Wissenserwerb punktuell, wenig vernetzt und losgelöst von den Unternehmenszielen. Doch damit verpufft der Budget- und Ressourceneinsatz ungenutzt. Was bleibt, ist ein schaler Nachgeschmack und die Ernüchterung, dass Weiterbildung nur Kosten verursacht, aber keine eklatanten Wettbewerbsvorteile bringt. Allerdings werden solche Schlüsse oft voreilig gezogen. Der Grund für das Scheitern der HR-Maßnahme liegt in der fehlenden Weiterbildungsstrategie.

Praxisnahe Umsetzungstipps für Ihr strategisches Weiterbildungsmanagement

Statt in blinden Aktionismus zu verfallen gilt es, Geschäftsführung, Personalabteilung sowie Führungskräfte an einen Tisch zu holen und die betriebliche Qualifizierungsinitiative in ein Konzept zu gießen. Weiterbildung braucht eine strategische Dimension, um seine volle Nutzenwirkung entfalten zu können. Der Guide „So setzen Sie strategisches Weiterbildungsmanagement in Ihrem Unternehmen ein" gibt Ihnen einen praxisnahen Leitfaden an die Hand und zeigt, wie Sie den Wissens- und Kompetenzerwerb in Ihrer Organisation auf neue Beine stellen. Angefangen bei der Definition des Weiterbildungsauftrags über die Wirkungsabschätzung und die Transferplanung bis hin zur Kosten-Nutzen-Betrachtung und der Sicherung der Weiterbildungsergebnisse gibt der Guide Schritt für Schritt wertvolle Tipps für die Umsetzung.

IT-gestützte Weiterbildung bietet zahlreiche Mehrwerte

Bei der Betrachtung der möglichen Transferleistung und der Wirtschaftlichkeit von Weiterbildungsmaßnahmen wird deutlich, dass die Zukunft der betrieblichen Qualifizierung an einem IT-gestützten Wissenserwerb nicht vorbeikommt. Im Zuge der Digitalisierung gewinnen Blended-Learning-Ansätze, Web Based Trainings und Micro- sowie Mobile Learning zunehmend an Bedeutung. Sie lassen sich optimal in den Arbeitsalltag integrieren und unterstützen ganz im Sinne des lebenslangen Lernens den kontinuierlichen Kompetenzaufbau entsprechend der individuellen Lerngeschwindigkeit.

Learning Management Systeme machen Weiterbildung transparent

Learning Management Systeme als unternehmensinterne Lernplattformen punkten in diesem Zusammenhang durch ihre hohe Usability, flexible Anpassbarkeit und attraktive Kostenaspekte:

  • Reisekosten entfallen
  • Abwesenheiten der Mitarbeiter sinken
  • Wissenstransfer in die Praxis steigt

Zudem machen sie Lernprozesse transparent und den Nutzenbeitrag messbar.

Erfolgsmessung als wichtiger strategischer Aspekt

Gerade die Evaluierung von Qualifizierungsmaßnahmen trägt maßgeblich zum Weiterbildungserfolg bei. Bisher wird dieser Punkt von den Unternehmen aber noch sträflich vernachlässigt. Nur jeder zweite Betrieb misst den Nutzen von Weiterbildung anhand definierter Indikatoren. [3] Eingebunden in die Unternehmensstrategie wird dieser Aspekt aber zum zentralen Erfolgsfaktor, der das Erreichen der Geschäftsziele maßgeblich beeinflusst. Ein Learning Management System, eingebunden in ein ganzheitliches Weiterbildungsmanagement-Konzept, macht den Zusammenhang von Qualifizierung und Unternehmenszielen durch integriertes Reporting deutlich und trägt nachhaltig zum wirtschaftlichen Erfolg bei.

 

[1] https://www.stifterverband.org

[2] https://www.iwkoeln.de/studien

[3] https://www.stifterverband.org

Quelle Titelbild: Shutterstock / WHYFRAME