15.07.2020 – Lesezeit: 3 Minuten

Geschäftsbereiche / Geschäftsführung

Warum eine ganzheitliche Compliance-Strategie ein Muss ist

Compliance klingt im ersten Moment nach kompliziertem Regelwerk, doch letztlich kommen Unternehmen nicht um das Thema herum. Unabhängig von Branche, Unternehmensgröße und -strategie bringen Compliance-Richtlinien erhebliche Vorteile.

Als „Digitale Regeltreue“ lässt sich der etwas sperrige Begriff IT-Compliance grob übersetzen. Doch was bedeutet er und betrifft dieser aufgrund seines Zusatzes „IT“ nur Unternehmen aus der IT-Branche? Keineswegs, denn alle Unternehmen, die über eine IT-Infrastruktur verfügen und Daten sowie Informationen verarbeiten, müssen sich mit dem Thema Compliance Management auseinandersetzen. Der Grund ist ganz einfach: Am Ende geht es darum, sowohl interne als auch externe Daten bestmöglich zu schützen und dabei die gesetzlichen Anforderungen einzuhalten.

Mehr als nur ein Regelwerk

Genau wie beim „klassischen“ Compliance-Management geht es auch bei der IT-Compliance darum, dass Mitarbeiter eines Unternehmens sich regelkonform verhalten. IT-Compliance wendet die Idee einer „klassischen“ Compliance auf Regelungen rund um sämtliche IT-Systeme eines Unternehmens an. Doch was bedeutet das in der Praxis?

Klare Verhältnisse

In erster Linie schafft ein Compliance-Management-System eins: klare Verhältnisse. Welche Vorschriften gelten bspw. für das Speichern, Auswerten und Weitergeben von sensiblen Daten? Wie können Regelverstöße verhindert und erkannt werden? Wie kann der rechtssichere Umgang mit diesen Daten sichergestellt werden? Das sind typische Alltagsfragen. Antworten auf diese Fragen müssen auch mittelständische Unternehmen haben und entsprechende Prozesse etablieren.

Ein ganzheitliches IT-Compliance-System sorgt dafür, dass digitale Prozesse sowie Richtlinien im ganzen Unternehmen über alle Abteilungen, Benutzer und IT-Systeme hinweg regelkonform ablaufen. Dies erspart auf lange Sicht Bußgelder, schützt vor Reputationsverlust und schafft Rechtssicherheit. Transparente Regelungen schaffen sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Geschäftspartnern Vertrauen und Handlungssicherheit innerhalb des Unternehmens als auch außerhalb.

IT-Compliance-Experten bieten Lösungen

Ein ganzheitliches IT-Compliance-Management ist eine durchaus lösbare Aufgabe. Es bedarf dazu einer guten Vorbereitung: Entscheider sollten sich im Vorfeld gründlich mit dem Thema "Compliance Check" auseinandersetzen und sich mit allen relevanten Personen und Funktionen innerhalb eines Projektteams abstimmen. Empfehlenswert ist dabei die Unterstützung der jeweiligen Geschäftsführung.

Größere Unternehmen haben in der Regel eine eigene IT-Compliance-Abteilung, die sich ausschließlich mit dem Thema auseinandersetzt. Kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) jedoch fehlt dafür häufig die Ressourcenverfügbarkeit und das Budget. Eine vielversprechende und bewährte Möglichkeit ist es daher, sich externe Fachleute für die Umsetzung und Begleitung von IT-Compliance-Projekten sowie -Anforderungen zur Seite zu holen.

Andreas Schindler, Executive Architect und Director Cybersecurity & Compliance

Die Experten der All for One Group, führende IT- und Consulting-Gruppe im DACH-Raum, wissen ganz genau, welche Hürden und Herausforderungen bei Compliance-Management-Projekten in Unternehmen oft entstehen. „Wir können Daten schützen und Prozesse regelkonform gestalten“, so Andreas Schindler, Executive Architect und Director Cybersecurity & Compliance bei All for One. „Wir helfen sowohl bei der inhaltlichen als auch bei der technischen Umsetzung, und können darüber hinaus Systeme laufend überwachen und Optimierungspotenziale aufzeigen.“ IT-Compliance lohnt sich also in jedem Fall.

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Quelle: Titelbild Adobe Stock, blacksalmon