29.06.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsführung / Impulse

Warum ein konstruktiver Umgang mit Fehlern Innovationen beschleunigt

Die Bereitschaft, Risiken einzugehen und Neues zu wagen, ist in Deutschland nicht sehr weit verbreitet. Das zeigte schon eine Studie von Prof. Dr. phil. Michael Frese am Lehrstuhl der Leuphana Universität Lüneburg.

Doch warum ist es auch für mittelständische Unternehmen so entscheidend, einen konstruktiven Umgang mit Misserfolgen zu fördern und eine positive Fehlerkultur zu etablieren?

Veränderungsbereitschaft ist gefragt

Unternehmen müssen sich künftig in immer höherem Tempo auf einen Markt einstellen, der sich schnell wandelt und von den Bedürfnissen des Kunden bestimmt wird. Dazu brauchen sie die Fähigkeit, rascher auf Kundenbedürfnisse einzugehen, auf Neuerungen zu reagieren und innerhalb schwieriger Wettbewerbsbedingungen zu überleben. Sie müssen ihren Fokus deshalb auf die eigene Innovationskraft legen, denn vor allem aufgrund neuer Ideen sind Unternehmen in der Lage, dynamisch mit den neu auftretenden Veränderungen fertig zu werden.

Auswirkungen des konstruktiven Umgangs

Konstruktiv mit Fehlern umzugehen und diese als neue Chancen zur Weiterentwicklung zu betrachten, hat deshalb für Unternehmen mehrere Vorteile. Statt sich vor Sanktionen zu fürchten, werden Mitarbeiter und Führungskräfte offener, Fehlschläge einzugestehen und zu kommunizieren. Dadurch mehren sich nicht nur die Möglichkeiten, aus Fehlern zu lernen, sondern die Menschen sind auch eher bereit, ihre Ideen mit anderen zu teilen.

Ein konstruktiver Umgang mit Fehlern beschleunigt damit die Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit von Unternehmen und fördert Kreativität. Insgesamt steigert er die Leistung und Motivation von Mitarbeitern und Führungskräften. Die Haltung gegenüber Misserfolgen ändert sich: Misserfolge werden nicht mehr als negativ bewertet. Stattdessen gelten sie als neue Chancen auf Erfolg.

Wie etabliert man eine positive Fehlerkultur?

Um künftig effektiv auf Misserfolge zu reagieren, sollten Unternehmen vor allem eines erkennen: Kultur ist der Schlüssel zum Erfolg. Unternehmen können beispielsweise einen lösungsorientierten und bewussten Umgang mit Fehlern ermöglichen, dafür klare Prozesse definieren und eine offene Kommunikation fördern. Führungskräfte sollten hier mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie zunächst ihre eigenen Fehler eingestehen und ihre Mitarbeiter darin unterstützen, Neues auszuprobieren.

Mit welchen konkreten Schritten sich eine positive Fehlerkultur umsetzen lässt und welche Rolle eine Kulturanalyse zur Leistungssteigerung spielt, beschreibt die Allfoye Managementberatung GmbH auf ihrer Internetseite zum Thema „Fehlerkultur – Warum eine positive Fehlerkultur Innovationen fördern kann“.

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