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12.07.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Produktion und Logistik / Technologie

Thyssenkrupp setzt auf Künstliche Intelligenz „alfred“

Künstliche Intelligenz (KI) hält kontinuierlich Einzug in deutsche Traditionsunternehmen. Mit einer neuen innovativen KI-Lösung auf Basis von Microsoft Azure hat nun auch der Stahl-Riese thyssenkrupp alle Weichen auf den Weg zur „Intelligenten Logistik“ gestellt.

Hart wie Kruppstahl, wer kennt diesen Spruch nicht? Alfred Krupp (1812-1887) war eine Industrielegende, der die technologische Innovation voranbrachte, dessen Produkte allen Wettbewerbern qualitativ weit überlegen waren und in die ganze Welt exportiert wurden. Von seinem Vater übernahm er eine Gussstahlfabrik mit gerade einmal vier Arbeitern. 1906 beschäftigte Krupp dann mehr als 60.000 Menschen.

Firmengründer Alfred Krupp, etwa um das Jahr 1885 herum

An diese Tradition knüpft thyssenkrupp mit „alfred“, seiner neuen Lösung für Künstliche Intelligenz, jetzt an. Bei thyssenkrupp Materials Services hilft „alfred“ seit Anfang 2019 dabei, das globale Logistiknetzwerk mit 271 Lagerstandorten sowie mehr als 150.000 Produkten und Services dynamisch zu managen.

Einsparpotenzial von tausenden Tonnen

„alfred“ soll im ersten Schritt dazu beitragen, Transportwege zu optimieren und so den Transport von tausenden Tonnen Material pro Jahr einzusparen. Zudem sollen Werkstoffe künftig schneller an den richtigen Standorten verfügbar sein. Mittelfristig wird Materials Services in der Lage sein, sämtliche Prozesse entlang der Supply Chain flexibler zu gestalten, um so beispielsweise spezifische Kundenanforderungen an die Liefergeschwindigkeit, die Preisgestaltung oder die Materialqualität besser zu berücksichtigen.

Verpackungsstahl ist ein wichtiges Geschäftsfeld bei der thyssenkrupp AG„Künstliche Intelligenz ist eine der Technologien, die im Werkstoffhandel künftig entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen wird“, ist Klaus Keysberg, Vorstandvorsitzender von thyssenkrupp Materials Services, davon überzeugt, dass „alfred“ ein wichtiger Meilenstein bei der Digitalen Transformation des Unternehmens ist. „Mit ‚alfred‘ gehen wir einen wichtigen Schritt, um unsere Prozesse noch effizienter zu gestalten und unsere Wertschöpfungskette zu optimieren. Gleichzeitig ermöglicht er uns bessere Einblicke in die Bedürfnisse unserer Kunden, sodass wir unsere Angebote dementsprechend ausrichten können.“

Microsoft Azure: nur ein Mausklick

Als technologische Basis für „alfred“ dient Microsoft Azure. Das „alfred“ Projekt hat 2018 begonnen und war schon nach einem Jahr einsatzbereit. Axel Berger, Head of the Digital Transformation Office, thyssenkrupp Materials Services, berichtet, die Entscheidung für Microsoft Azure sei gefallen, weil die Technologie leicht zugänglich ist. „Mit Azure können wir schnell Anwendungen für Datenaggregation, Manipulation und Analyse mit nur einem Mausklick starten und das mit wenigen Entwicklern.“

In dem – kostenlos als Download erhältlichen – E-Book „Microsoft – The Future Computed AI & Manufacturing“ (PDF) wird die Lösung von thyssenkrupp ebenso ausführlich vorgestellt wie die anderer KI-Pioniere, zum Beispiel ZF, ABB, Schneider Electric und BMW Group.

Smarte Logistik im Mittelstand

Wenn Sie als Mittelständler ebenfalls auf der Suche nach smarten Azure-Lösungen für Ihre Supply Chain sind, sollten Sie sich an einen kompetenten Partner wie die führende IT- und Consulting-Gruppe der All for One Group wenden. Als einer der größten deutschen Experten für Microsoft Azure verfügt das Unternehmen über umfassende Technologie-, Branchen- und Projektexpertise.

Wie Sie Ihre Lieferkette transparent gestalten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Quelle: Titelbild sowie alle Artikelbilder, thyssenkrupp AG