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31.07.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Marketing, Vertrieb und Service / Impulse

Sind Algorithmen die besseren Musiker?

Musik-Software, die Künstler bei ihrer Arbeit unterstützt, gibt es schon länger. Jetzt soll Künstliche Intelligenz (KI) dem Komponieren neue Impulse geben. Mit welcher KI auch Sie zum Komponisten werden und damit vielleicht ihre Kolleginnen und Kollegen beglücken, erfahren Sie hier.

David Bowie war in vieler Hinsicht ein Pionier. Wenig bekannt ist, dass Bowie auch dem Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Musik entscheidende Impulse gegeben hat. 1995 entwickelte der Weltstar gemeinsam mit seinem Freund Ty Roberts eine App namens Verbasizer für den Mac.

Im Dokumentarfilm Inspirations von Michael Apted ist kurz zu sehen, wie diese App funktionierte. Bowie erklärt in dem Clip, wie er durch die Zufallsgenerierung von Verben ein Kaleidoskop von Bedeutungen und Themen erschafft. Bowie perfektionierte mit der App seine Cut-up-Technik, die er in seiner Berlin-Trilogie mit den drei Alben „Low“, „Heroes“ und „Lodger“ meisterhaft zum Einsatz brachte.

Mozart bis Beatles

Mittlerweile gibt es einige Anwendungen, die nicht nur für das Texten, sondern auch für das eigentliche Komponieren mittels Künstlicher Intelligenz neue Wege aufzeigen wollen. Beispielsweise nutzt die Open Source Software MuseNet von OpenAI neurale Netzwerke, um musikalische Kompositionen von bis zu vier Minuten Dauer mit zehn verschiedenen Instrumenten zu erzeugen – in verschiedenen Musikstilen von Mozart bis zu den Beatles. MuseNet nutzt die Daten aus hunderttausenden MIDI-Dateien, um Muster aus Harmonien und Rhythmen zu erzeugen.

Microsoft mischt mit

Microsoft hat nun angekündigt, eine Milliarde Dollar in OpenAI zu investieren, und die Cloud-Plattform Microsoft Azure zur bevorzugten Spielwiese für KI-Anwendungen zu machen. Eine weitere (kostenlose) Software für Komponieren mit KI ist der Orb Composer, in den bislang fünf Jahre Entwicklungsarbeit geflossen sind. Für Nachwuchsmusikanten ist boomy geeignet. Während des Komponierens lernet boomy mittels KI, welchen Stil der Künstler bevorzugt und passt die Musikstücke entsprechend an.

AIVA will ein Assistent für Kreative sein. Die Zielgruppe reicht vom Anfänger bis zum Profi. Mit vordefinierten Algorithmen werden sieben verschiedene Musikrichtungen unterstützt – von Rock bis zu Matrosenliedern. Künstler können die gesamten Lizenzrechte mit dem Pro Plan erwerben.

KI spielt auch in der Produktion die erste Geige

Das Komponieren ist nur eine der vielen Möglichkeiten, die sich mit KI realisieren lassen. Die Experten der All for One Group, der führenden IT- und Consulting-Gruppe, zeigen Ihnen gerne mit konkreten Beispielen auf, wie Sie als Unternehmen Ihre Produktion und Prozesse völlig neu gestalten können und ihre Strategie entscheidend voranbringen. Als führender Microsoft-Partner bietet die Gruppe zudem umfassende Kompetenz für Microsoft Azure und unterstützt das Engagement von Microsoft in Sachen KI.

Wie KI die Bahnen in Berlin künftig sicherer und Hooligans den Garaus macht, erfahren Sie in diesem Artikel von Mittelstand Heute.

Quelle: Titelbild pixabay, vanleuven0