28.09.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Prozesse / Geschäftsführung

So bieten Unternehmen eine sichere Struktur für Prozessmanager

Das Geschäftsprozessmanagement (GPM) erfreut sich zunehmender Beliebtheit in Unternehmen. Um eine sichere Organisationsstruktur für Prozessmanager zu garantieren, sollten Unternehmen das GPM in diese vier Aufgabenbereiche unterteilen.

Prozessmanager haben im Unternehmen ein großes Verantwortungsgebiet. Die Aufgaben reichen von der Ausrichtung des Geschäftsprozessmanagements bis hin zur operativen Umsetzung sowie der Inhaltsversorgung für die IT. Dabei ist es nicht leicht, diese Aufgaben zu überblicken.

Das Prozessmanagement gilt im Unternehmen als Entscheidungsrolle. Verantwortliche Managerinnen und Manager müssen Kernprozesse priorisieren und entscheiden, welche Methoden und Werkzeuge für diesen Prozess eingesetzt werden. Anschließend gilt es zu bestimmen, wer die Prozesse nach ihrer Erfüllung analysiert und optimiert. Supportprozesse, also Rahmenbedingungen für IT- oder HR-Prozesse, müssen definiert sein. Hier werden generelle unternehmensweite Richtlinien, die sogenannte GPM Governance, festgelegt.

Durch die Verkettung von strategischem, operativen, fachlichen und technischem Prozessmanagement ist es für die Manager nicht einfach, alles einheitlich im Griff behalten. Dieser Überblick lässt sich am besten durch die folgenden vier Tipps mit einem strukturierten Raster für die Einordnung der Prozesse verschaffen.

1. Strategisches Prozessmanagement

Die Strategie der gesamten Organisation muss in die Prozessstruktur aufgenommen werden – kein leichtes Unterfangen. Doch so können die zentralen Prozesse des Unternehmens inklusive der Beschreibungsform definiert werden.

Für das GPM bringt dies weitreichende Vorteile: Es wird eine langfristige Struktur für die Identifizierung und den Ausbau der prozessbezogenen Erfolgspotentiale geschaffen. Zudem sind alle Mitarbeiter des Unternehmens auf die prozessorientierte Lösung aus und verankern das Prozessmanagement weiter in der Organisation.

2. Operatives Prozessmanagement

Hierbei steht der operative Nutzen des GPM im Fokus. Stichwörter hierfür sind Begrifflichkeiten wie Prozessmessung oder Prozessverbesserung. Unter die Aufgaben von operativem Prozessmanagement fällt oft das Qualitätsmanagement, das Risikomanagement oder die standardisiert dokumentierten Inhalte zur IT-Infrastruktur.

3. Fachliches Prozessmanagement

Die fachliche Seite des Prozessmanagement gilt als die handwerkliche Komponente des Prozessmanagements. Sie befasst sich direkt mit Ermittlung, Dokumentation, Analyse und Optimierung der laufenden Prozesse.

4. Technisches Prozessmanagement

Die zunehmende Digitalisierung erfordert in vielen Unternehmen eine Priorisierung für Informationstechnologien hinsichtlich des Prozessmanagement. Dokumentation, Analyse und Optimierung von Prozessen werden auf IT-relevante Inhalte erweitert.

Transformationsmanagement in Richtung Zukunft

Häufig erfolgt beim Aufbau der Prozessmanagementstruktur einer Organisation keine klare Trennung dieser Bereiche. Die Methoden und Werkzeuge für eine klare Zielsetzung sind nicht richtig eingesetzt. Eine agile Organisation fehlt, Silos und hierarchische Grenzen hemmen das Prozessmanagement. Die All for One Group, führende IT- und Consulting-Gruppe im DACH-Raum, unterstützt Unternehmen dabei, agile und dynamische Prozesse einzuführen. Und warum Mittelständler zunehmend ihre IT-Abteilung auslagern (sollten), erfahren Sie hier.

Quelle: Titelbild pixabay, geralt