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16.10.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsführung / Impulse

Rotes Kreuz: So retten Algorithmen Menschenleben

Mensch hilft Mensch: Das Rote Kreuz ist immer zu Stelle, wenn Hilfe benötigt wird. Mit einer neuen digitalen Agenda soll nun die Reaktionsfähigkeit in Krisenfällen weiter verbessert wird.

Seit mehr als 150 Jahren ist das Rote Kreuz ein Symbol der Menschlichkeit. Die Helfer sind stets bereit, auf Krisen und Katastrophen zu reagieren. Oft stehen Helfer vor der großen Herausforderung, Hilfsgüter, Sanitäter und Ärzte in betroffene Regionen zu bringen und dort die Kommunikation herzustellen und aufrechtzuerhalten.

Mission 2022

In einer digitalen Roadmap hat die Hilfsorganisation jetzt offengelegt, wie durch den sinnvollen Einsatz digitaler Technologien die Effizienz bis 2022 weiter verbessert werden soll. Die mehr als 18.000 Mitarbeiter des internationalen Roten Kreuzes sollen so schneller vor Ort sein und sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

Dieses Jahr hat das Rote Kreuz erstmals mit Charlotte Lindsey-Curtet, Director of Digital Transformation and Data, eine hauptverantwortliche Führungskraft mit der Umsetzung der sogenannten Digitalen Transformation ernannt. „Technologie wandelt das Verhalten und wie Menschen mit Konflikten umgehen und gibt uns die Chance, effektiver zu helfen“, erklärt sie.

Wann Algorithmen Menschenleben retten

Konkret sollen Algorithmen die Daten aus sozialen Medien der betroffenen Regionen sammeln, um Trends und Muster zu erkennen. So kann das Rote Kreuz in Erfahrung bringen, in welche Richtung Menschen fliehen und passgenaue Informationen für Hilfesuchende bereitstellen und dadurch Menschenleben retten.

KI unterstützt auch international die Hilfskräfte des Roten Kreuzes

Auch Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine wichtige Rolle, vor allem in Verbindung mit Gesichtserkennung. „Das sind natürlich nicht unsere einzigen Informationsquellen. Aber wir können so die Angaben nutzen, die Menschen in sozialen Medien machen. Das hilft uns, die Situation vor Ort zu verstehen und Hilfsgüter schnell dorthin zu bringen, wo sie tatsächlich benötigt werden.“

Das Internet of Things (IoT) erlaubt es dem Roten Kreuz ebenfalls, Informationen über den Verbleib von Menschen zu sammeln. Sensoren in weißen Land Rovern geben Informationen über Standort, Zustand und Passagieranzahl weiter.

IT-Sicherheit an erster Stelle

Die Arbeit ist allerdings nicht nur physisch riskant, auch in der Informationssicherheit bestehen Probleme. „Wenn wir mit den Daten nicht sorgfältig umgehen, können wir die Betroffenen in bewaffneten Konflikten sogar noch stärker in Gefahr bringen. Deswegen investieren wir in Technologien wie Datenschutz, Verschlüsselung und Datenanonymität“, so Lindsey-Curtet.

Im Backend spielt dabei die Plattform von VMware eine wichtige Rolle. „Mit VMware Workspace ONE können digitale Arbeitsplätze eingerichtet werden, die ortsunabhängiges digitales Arbeiten geräteunabhängig auf der ganzen Welt ermöglicht“, wissen die Experten der All for One Group, führende IT- und Consulting-Gruppe in der DACH-Region. „Im Gesundheitswesen eröffnet die digitale Transformation eine Fülle neuer Möglichkeiten.“

Unternehmen, die sich auf Business-nahe Aufgaben und digitale Transformations-Projekte konzentrieren wollen – und im Rahmen dessen über IT-Outsourcing nachdenken –, sind bei den Experten der All-for-One-Gruppe bestens aufgehoben.

Wie KI in der Medizin Knochenbrüche bei Senioren ziemlich treffsicher voraussagen kann, erfahren Sie in diesem Artikel.

Quelle: Titelbild pixabay, bhossfeld / Internationale Hilfskräfte pixabay, arembowski