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13.09.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Prozesse / Geschäftsführung

OKR: Mit dieser Methode machen Sie Fortschritte messbar

Im Silicon Valley erfreut sich die Managementmethode Objectives and Key Results (OKR) großer Beliebtheit. Der Clou: Zielvereinbarungen werden nicht nur zwischen Chef und Mitarbeitern abgesprochen, sondern mit allen Kollegen.

Google war der Pionier. Der Internet-Riese hat als Erster die OKR-Managementmethode im Unternehmen eingeführt. Dabei werden Ziele (Objectives) und Schlüsselresultate (Key Results) in Einklang gebracht. Mittlerweile arbeiten zahlreiche Unternehmen im Silicon Valley mit OKR.

Und so funktioniert es: Zu Beginn eines Quartals setzen sich Vorgesetzte und alle Angestellte einer Abteilung zusammen. Sie besprechen, was sie in den abgelaufenen drei Monaten alles erreicht oder nicht erreicht haben und definieren dann gemeinsam Ziele für die nächsten Monate. Das Ergebnis wird schriftlich festgehalten und jeder im Team kann in einer entsprechenden Software-Lösung jederzeit einsehen, wie weit er selbst und seine Kollegen bei der Zielerreichung gekommen sind.

So könnte die OKR-Methode in der praktischen Anwendung aussehen

Der Markt für OKR-Software hat aktuell bereits ein Volumen von mehr als einer halben Milliarde Dollar erreicht. Viele kleine Spezialanbieter wie Workdays oder Trello sind in diesem Segment unterwegs, aber auch SAP SuccessFactors oder Microsoft Teams können sinnvoll für OKR eingesetzt werden, je nach Bedarf ergänzt durch Plug-ins.

Vorteile von OKR

Die größten Vorteile von OKR liegen in Agilität und Flexibilität. Eine größere Eigenverantwortung der Mitarbeiter soll die Leistungsbereitschaft stärken. Besonders geeignet ist OKR für kleinere Unternehmen, in denen die Mitarbeiter sich kennen und Stärken und Schwächen der Kollegen besser einschätzen können als im „gesichtslosen“ Großkonzern.

OKR sorgt für Transparenz und stärkt die Zusammenarbeit in und zwischen Teams. Die unternehmensweite Kommunikation und Abstimmung über Silos hinweg wird erleichtert. Unternehmen können fokussiert ihre strategischen Ziele umsetzen, erhalten Transparenz über die Aufteilung und die Fortschritte der Arbeit. Mitarbeiter arbeiten selbstbestimmter und konzentrieren sich mehr auf die eigentliche Arbeit.

Arbeiten im und für das Team ist einer der Vorteile von OKR

Nachteile und Risiken

Allerdings gibt es bei OKR auch einige Schattenseiten, die nicht verschwiegen werden sollen. OKR ist keine Sache, die einmal eingerichtet wird und von alleine läuft. Vielmehr sind Überwachung und Monitoring ebenso erforderlich wie eine ständige Qualitätskontrolle. Auch sollten Ziele im OKR nicht zu hoch angesetzt werden, sonst ist Frust innerhalb der Belegschaft vorprogrammiert.

Wenn die Unternehmensführung nach einigen Wochen merkt, dass die Ziele nicht erreichbar sind, sollte eingegriffen und korrigiert werden. Wichtig ist gegenseitiges Vertrauen zwischen Management und Kollegen. Wenn das nicht gegeben ist, kann es schnell zu Problemen kommen. Vorgesetzte müssen sich bei OKR selbst etwas zurücknehmen, und das schafft nicht jeder.

Ist die OKR-Methode für Ihr Unternehmen geeignet?

Wenn Sie herausfinden wollen, ob OKR für Ihr Unternehmen geeignet ist oder nicht, sollten Sie sich an einen vertrauenswürdigen und unabhängigen Partner wenden, der bereits umfassende Erfahrung in entsprechenden Projekten gesammelt hat. Die Experten der All for One Group zeigen Ihnen, wie Sie Agilität und Flexibilität in Ihrem Unternehmen freisetzen und jeden einzelnen Mitarbeiter produktiver machen.

Wie Sie agile Meetings in Ihrem Unternehmen einführen und welche Vorteile das mit sich bringt, erfahren Sie in diesem Artikel.

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