15.01.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsführung / Impulse

New Work: In diese fünf Fallen tappen Sie besser nicht

New Work verspricht höhere Mitarbeiterzufriedenheit und Effizienz. Damit dies alles aber funktioniert, sollten Sie einige drohende Stolperfallen vermeiden. Eine davon könnte sogar wettbewerbsentscheidend sein.

Das sogenannte „Neue Arbeiten“ wird immer populärer. Das Konzept soll in Zeiten des Fachkräftemangels Arbeitsplätze modernisieren und sie flexibler gestalten. Dies alles sorgt für zufriedene Mitarbeiter, treibt die Digitalisierung voran und nützt damit auch mittelständischen Unternehmen. So die Theorie.

Wie bei allen neuen Methoden gibt es allerdings auch beim Thema New Work einige Best Practices, die sich erst im Laufe der Zeit herauskristallisiert haben. Sie sollten deshalb Anfängerfehler und Irrwege vermeiden, wenn Sie das Optimum aus Ihrem Projekt herausholen wollen.

König Kunde? Königin Mitarbeiter!

Wichtig ist dabei vor allem die Employee Experience. Laut einer Studie (PDF) ist die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit vor allem von folgenden Faktoren abhängig: Management, gefolgt von Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung sowie Technik und digitalisierter Arbeitsplatz. Dafür ist es wichtig, Informationen einfach zugänglich zu machen, Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, von überall aus zu arbeiten und die Nutzerfreundlichkeit sicherzustellen. Human Resources und IT müssen eng zusammenarbeiten, um erfolgreich New Work zu realisieren.

Fünf typische New-Work-Fehler

Michael Heitz, Regional Vice President Germany bei Citrix, warnt vor fünf typischen Fehlern

  1. Dazu gehört es, erstens starr an der Schreibtischpflicht festzuhalten, denn dies ist in Zeiten von New Work nicht mehr zeitgemäß. Gerade wenn Unternehmen auf Pendler angewiesen sind, sollte die Möglichkeit geschaffen werden, im Zug oder von zu Hause aus zu arbeiten.
  2. Auch sollte das mobile Arbeiten wirklich zu Ende gedacht werden und passende Hard- und Software-Lösungen implementiert werden – denn sonst drohen Verstöße gegen Datenschutz und Compliance.
  3. Das dritte Hindernis ist der bekannte Spruch „Das haben wir immer schon so gemacht.“ Selbst in relativ jungen Unternehmen schleifen sich bald starre Strukturen ein. Zögern Sie nicht, diese aufzubrechen und veraltete Prozesse zu modernisieren.
  4. Viertens kann eine Passwortschwemme Mitarbeiter überfordern. Dieses Problem lässt sich elegant durch Passwortmanager und moderne Single-Sign-On-Lösungen aus der Welt schaffen.
  5. Fünftens sollten Sie ein Auge auf das Problem der Schatten-IT werfen. Oft haben Mitarbeiter auf eigene Faust Web-Services aktiviert, die nicht von der IT-Abteilung unterstützt werden. Weisen Sie Ihre Angestellten auf die Probleme für die Sicherheit, den Datenschutz und Compliance hin, die durch Eigenmächtigkeit entstehen können. Anderseits muss im Zeitalter der Digitalisierung auch die IT flexibler werden und rascher auf Mitarbeiterwünsche reagieren.

Gemeinsam den Modern Workplace gestalten

Die Experten der All for One Group helfen Ihnen gerne dabei, New Work und den Modern Workplace effizient zu gestalten. Mit der Erfahrung aus zahlreichen erfolgreichen Projekten können Sie gemeinsam Hindernisse aus dem Weg räumen und Fallstricke vermeiden. In New Work Workshops werden Sie umfassend in das Thema eingeführt und auf das Projekt vorbereitet.

Mehr Informationen und Anmeldung zu den Workshops „New Work“

New Work in der Theorie? Schön und gut, doch wie etabliere ich neue Technologien effektiv in meinem Unternehmen? Das erklärt New-Work-Experte Jörg Mecke im Interview.

Quelle: Titelbild pixabay, Skitterphoto / Michael Heitz, Citrix