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11.09.2019 – Lesezeit: 3 Minuten

Marketing, Vertrieb und Service / Technologie

Microsoft-KI verbessert Luftqualität

Gemeinsam mit Microsoft will das Start-up Breeze aus Hamburg mit Künstlicher Intelligenz (KI) und innovativen Technologien die Luftqualität in Städten verbessern. Wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das Hamburger Start-up Breeze hat Sensoren zur Messung der Luftqualität entwickelt und setzt dafür auf die Technologie von Microsoft, vor allem auf die Azure Cloud.

Anwohner werden informiert

Und so funktioniert es: Über ein Bürgerportal werden die lokalen Messdaten in Echtzeit veröffentlicht, so dass sich betroffene Anwohner jederzeit über die aktuelle (Luft-)Situation informieren können. Außerdem hat Breeze einen umfangreichen Maßnahmenkatalog entwickelt, der Städten und Gemeinden dabei hilft, die Situation vor Ort gezielt zu verbessern.

Die Microsoft Initiative AI for Earth unterstützt Breeze dabei, ihr Projekt mit einer neuen Entwicklungsumgebung für Machine Learning in Azure zu erweitern.

Anwendungsbereiche für KI

Breeze hat vier Bereiche ausgemacht, bei denen der Einsatz von KI sinnvoll ist: KI soll unter anderem die Qualität der Messdaten deutlich verbessern. So soll ein noch exakteres Bild der Situation vor Ort gezeichnet werden, indem sowohl Messfehler einzelner Geräte als auch Umwelteinflüsse aus den Sensordaten herausgerechnet werden. Weiterhin soll KI mit vorausschauender Wartung (Predictive Maintenance) vorhersagen, wann Sensoren gewartet oder sogar ausgetauscht werden müssen.

So sieht ein klassisches Predictive-Szenario in der Produktion aus

Drittens sollen per KI präzisere Vorhersagen über die Entwicklung der Luftqualität in der Zukunft erfolgen, indem zum Beispiel Wetterdaten mit Informationen aus eigenen Messstationen verknüpft werden. So können sich zum Beispiel kranke oder besonders empfindliche Menschen, wie Asthmatiker, rechtzeitig auf besondere Belastungen einstellen, in dem Sie sich die Daten live von den teilnehmenden Städten wie Neckarsulm, Moers, Hennef und Hamburg ansehen.

Probleme identifizieren und gezielte Maßnahmen anbieten

Schließlich soll KI das Beratungsangebot von Breeze optimieren, indem sie genau berechnet, welche der rund 3.500 von Breeze identifizierten möglichen Maßnahmen die Luftqualität an einem bestimmten Ort besonders effizient verbessern können. Damit die Maßnahmen umgesetzt werden können, fehlt bislang aber noch die Unterstützung der Städte. Viele Kommunen sind zwar daran interessiert die Lösungen von Breeze einzusetzen – wie so oft mahlen die Mühlen der öffentlichen Verwaltung allerdings langsam.

Nichtsdestotrotz sind die Jungunternehmer für ihre Lösungen bereits mehrfach ausgezeichnet worden und haben sowohl den Gründerwettbewerb „Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gewonnen als auch den „Seal of Excellence" der Europäischen Kommission erhalten.

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Quelle: Titelbild pixabay, hpgruesen