Titelbild-Künstliche-Intelligenz-verhindert-Knochenbrüche-Röntgenbild-Knochenbruch-pixabay-3003099-rawpixel

15.07.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsführung / Technologie

Künstliche Intelligenz verhindert Knochenbrüche

Künstliche Intelligenz (KI) ist für Menschen in vielen Situationen hilfreich, auch außerhalb von Industrieunternehmen. Exemplarisch hat das Berliner Start-up Lindera eine KI-Lösung entwickelt, um Stürze von Senioren zu verhindern und damit deren Lebensqualität zu verbessern.

Knochenbrüche durch Stürze sind für ältere Menschen eine ernste Gefahr. Eine neue KI-basierte Lösung will diese von vorneherein verhindern. Der Lindera Mobilitätstest soll das Gehverhalten von Senioren analysieren und damit zur Prävention gegen Stürze beitragen. Diana Heinrichs, CEO und Gründerin von Lindera und zuvor Business Development Manager bei Microsoft Deutschland, erläutert das Konzept.

Mobilitätsanalyse von Lindera zeigt künftige Schwachstellen auf„Unser Mobilitätstest nutzt Künstliche Intelligenz und das geballte Wissen aus 40 Jahren Geriatrie. Durch unsere 3D-Motion-Tracking-Technologie wird es zum ersten Mal möglich, das 3D-Gangbild eines Menschen mit einem handelsüblichen Smartphone zu analysieren – an Ort und Stelle, ohne kostspielige Sensoren“, erklärt Henrichs. „So schaffen wir eine digitale Ergänzung des geschulten Auges von Ärzten und Pflegefachkräften, um das Sturzrisiko von Senioren präzise zu ermitteln und individuelle Maßnahmen zur Prävention vorzuschlagen.“

Ein Lindera-Spezialist klärt auf, welche Daten die App analysiert und wie

Maschinen statt Senioren

Heinrichs sieht noch viele Möglichkeiten für weitere KI-basierte Anwendungen: „Wir sind mit der Mobilitätsanalyse in der Pflege gestartet, doch natürlich bietet KI im Gesundheitssektor enormes Potential für viele weitere Anwendungsgebiete.“ Und das gilt nicht nur für das Gesundheitswesen: Ähnlich wie Verletzungen mit Lindera verhindert werden sollen, beugt Predictive Mainenance Maschinenausfällen in der Produktion vor. KI-basierte Lösungen können hierbei erkennen, wann Maschinen unrund laufen und repariert oder gewartet werden sollten. Dies sorgt für erhebliche Einsparungen und längere Maschinenlaufzeiten.

All for One Group fördert innovative Ideen

Die All for One Group bringt auf der Veranstaltung „Startup meets Mittelstand“ innovative Start-ups mit dem Mittelstand zusammen. Sie können dabei voneinander lernen, was Geschäftsmodell und Produkte, Technologien und Prozesse, Organisation und Kultur angeht, erklärt Dr. Thomas Fischer, Geschäftsführer der Allfoye Managementberatung GmbH.

Download: Whitepaper

Als Teil der All for One Group, steht Allfoye mittelständischen Unternehmen mit ihrer Expertise zur Seite und hilft dabei, innovative Ideen zu finden und zu zeigen, wie KMU ihr Geschäft weiterentwickeln. In dem Whitepaper „Erfolgsfaktor digitaler Service“ (hier kostenlos zum Download) erfahren Sie detailliert, wie die neue Servicewelt Ihrem Unternehmen helfen kann, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.

Wie Predictive Maintenance auch auf dem Oktoberfest verwendet wird, erfahren Sie in diesem Artikel.

Quelle: Titelbild pixabay, rawpixel / restliche Artikelbilder Lindera