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13.03.2019 – Lesezeit: 3 Minuten

Technologie / Marketing, Vertrieb und Service

Künstliche Intelligenz: Europa liegt zurück

Einen deutlichen Rückstand Europas gegenüber den USA und China im Hinblick auf Künstliche Intelligenz registriert das Beratungshaus McKinsey. Noch ist das Rennen aber nicht verloren.

Mittlerweile muss wohl kaum noch jemand überzeugt werden: Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den wichtigsten Zukunftsthemen und ist ein entscheidender Teilaspekt der Digitalisierung. Europäische Unternehmen hinken aber in vielerlei Hinsicht den Wettbewerbern aus den USA und China hinterher, haben Forscher des McKinsey Global Institute (MGI) in der Studie „Notes from the AI frontier: Tackling Europe's Gap in Digital and AI" festgestellt.

Demnach sind zwar 25 Prozent der Start-ups, die sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigten, in Europa ansässig, es mangelt aber an Investitionen. Und beim Einsatz von KI liegt Europa ebenfalls zurück, denn im Gegensatz zu den USA sind auf unserem Kontinent die meisten KI-Projekte noch in der Pilot-Phase, und weniger als die Hälfte aller Unternehmen beschäftigen sich mit dem Thema KI.

90 Prozent der Möglichkeiten bleiben ungenutzt

Der populärste Einsatzzweck für KI in Europa sind derzeit virtuelle Assistenten für den Kundenkontakt, gefolgt von smarten Robotern für Supply Chain und Produktion. Die Durchdringung von KI im gesamten Unternehmen ist im Moment noch unzureichend. Eine überwiegende Mehrheit nutzt lediglich zehn Prozent der Möglichkeiten, die KI bietet. Geldmittel sind ein Problem, denn die 2,6 Milliarden Euro, mit denen die EU-Kommission KI-Projekte fördert, sind nur geringfügig mehr als das, was China in einen einzigen Technologiepark bei Peking steckt.

Die Lücke zwischen Westeuropa und den USA im Hinblick auf digitale Technologien ist in den letzten Jahren weitgehend konstant geblieben. So zeigt die Studie, dass Europa in allen Bereichen – bis auf Smart Robitics knapp hinter den USA zurückliegt. Diese werden in Europa im Durchschnitt von 25 Prozent der Unternehmen genutzt, in den USA sind es 23 Prozent. 

Verbreitung von KI im internationalen Vergleich

Ein Vorteil Europas liegt immerhin in der Anzahl der Entwickler mit 5,7 Millionen gegenüber 4,4 Millionen in den USA. Deutschland liegt mit 850.000 Profi-Entwicklern auf Platz 1 in Europa. Die McKinsey-Forscher raten Europa dazu, sich künftig auf KI im B2B-Umfeld zu konzentrieren, um die Lücke zu schließen und das Rennen doch noch zu gewinnen.

KI bringt Wettbewerbsvorteile

Künstliche Intelligenz wird auch von Unternehmen als Wettbewerbsvorteil gesehen, die selbst diese Technologie noch nicht verwenden. Als führend in der Entwicklung von KI-Technologien wird von den McKinsey Marktforschern SAP hervorgehoben. SAP Leonardo Machine Learning mit SAP Conversational AI kann natürliche Sprache verarbeiten. Damit können Unternehmen Bots erstellen, die menschliche Sprache sofort verstehen (> lesen Sie hier, wie Sie Smart Bots in Microsoft Teams einsetzen). Generell baut SAP KI in alle seine Software-Angebote ein und ist damit ein absoluter Pionier.

All for One Steeb mit hoher Kompetenz für KI

Wenn Sie für Ihr Unternehmen das Thema KI als wichtig einstufen, ist All for One Steeb der richtige Partner. Die Experten des IT-Beratungshauses vermitteln profunde Kenntnisse über SAP Leonardo und das KI-Portfolio von SAP. Darüber hinaus umfasst das Ökosystem von All for One Steeb mehrere kleinere Unternehmen, die sich auf das Thema KI fokussieren und innovative Lösungen entwickelt haben, zum Beispiel Avantum Consult AG.

Welche Einsatzmöglichkeiten Künstliche Intelligenz mittlerweile im Vertrieb hat und welche Vorteile sich dadurch für Unternehmen ergeben, erfahren Sie in diesem Artikel von Mittelstand Heute.

Quelle: Titelbild pixabay, kalhh / Grafik Evernine GmbH