Warum Unternehmen auf KI-Lösungen in der Cloud vertrauen

25.11.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsführung / Technologie

Warum Unternehmen auf KI-Lösungen in der Cloud vertrauen

Unternehmen setzen immer häufiger auf Lösungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) in der Cloud. Dadurch können Entwickler schnell auf Dienste zugreifen und von selbstlernenden Systemen profitieren.

Für Unternehmen werden KI-Projekte zunehmend attraktiver. Künstliche Intelligenz hilft bei der einfachen Datenverwaltung und -suche. Dabei kommen die Entwickler auch an Cloud-Technologien nicht vorbei. Das bestätigt auch die Studie zu Künstlicher Intelligenz von Microsoft: Stark wachsende Unternehmen setzen doppelt so oft auf KI (37,8 Prozent) als weniger schnell wachsende Unternehmen (17,1 Prozent).

Betrachtet man allein die deutschen Ergebnisse der Microsoft-Studie ist dieser Unterschied umso deutlicher. Rund zwei Drittel der stark wachsenden Unternehmen setzen hierzulande auf KI. Doch welche Möglichkeiten bieten Künstliche Intelligenz und Machine Learning in der Cloud für Unternehmen in der Praxis?

KI-Lösungen für den wirtschaftlichen Erfolg

Über 70 Prozent der internen Aufgaben werden bis zum Jahr 2025 von Maschinen erledigt werden. Das geht aus dem Future of Jobs Report hervor. Laut Report gehen die befragten Entscheider davon aus, dass Künstliche Intelligenz und Machine Learning wichtige Rollen einnehmen werden.

Diese Technologien benötigen jedoch auch Ressourcen, die skalierbar und schnell verfügbar sind. Die Cloud-Dienste unterstützen diese Verfügbarkeit. Dadurch können selbst Unternehmen, die kein umfassendes Know-how über KI- oder ML-Lösungen besitzen, die Technologien implementieren.

KI in der Cloud-Plattform

Viele Anbieter von Cloud-Plattformen bieten verschiedene Möglichkeiten für den Einsatz von KI- oder ML-Lösungen. Diese lassen sich über die Cloud entwickeln und verwalten. Herkömmliche Cloud-Lösungen wie Microsoft Azure bedienen sich dabei an einem Baukastensystem für Unternehmen.

Viele Unternehmen vertrauen ebenso bereits auf Software-Lösungen, die auf einer KI basieren. Ressourcen zur intelligenten Datenspeicherung oder -analyse lassen sich in viele Cloud-Umgebungen mit Hilfe von Infrastrukturdiensten wie Kubernetes integrieren.

Video-Mittelstand-Heute-KI-Kuenstliche-Intelligenz-Europa

Ressourcenfresser Machine Learning

Speziell Machine Learning benötigt viele Ressourcen, da die Lernmodelle nicht nur einen großen Datenstamm haben, sondern den Stamm auch kontinuierlich erhöhen. Für die ML-Lösung gibt es zwei Arten im Umgang der Daten: Einerseits können eigene ML-Modelle auf externe Daten zugreifen, andererseits können Unternehmen auch ihre Machine-Learning-Modelle in der eigenen Cloud übertragen und dort verwenden. Viele Unternehmen vertrauen laut Microsofts KI-Studie dabei auf die erste, ressourcensparende Lösung.

Datenmengen werden mit KI sichtbar

Viele Cloud-Lösungen bieten auch einen integrierten KI-Suchdienst für die großen Datenmengen an. Die Suche nutzt KI-Dienste für maschinelles Sehen, Spracherkennung und die individuelle Spracheingabe. Die Nutzer können dadurch auch unstrukturierte Informationen von der KI anschaulich darstellen. Der Dienst soll die Suchkomplexität verringern. Anwender können durch die Lösung einfacher nach Daten suchen.

Die zahlreichen Dienste für KI- oder ML-Lösungen bieten den Unternehmen auch mit wenig Einsatz einen großen Mehrwert. Viele dieser Dienste lassen sich auch kostenlos nutzen. IT-Entscheider sollten vor dem kommerziellen Einsatz jedoch auch überdenken, ob die Funktionen ausreichen.

Von neuesten Entwicklungen profitieren

Managed-Cloud-Plattformen bieten Unternehmen unbegrenzte IT-Ressourcen für ihre KI-Projekte und Daten. Die Experten der All for One Group helfen Unternehmen dabei, ohne große Investitionen von den neuesten Entwicklungen zu profitieren und die digitale Transformation voranzutreiben.

Welche Herausforderungen hat die IT-Abteilung bei der Cloud Transformation? Experte Michael Philipzen, Head of Customer Success Management der All for One Group, gibt einen Überblick.

Quelle: Titelbild pixabay, JanBaby