14.10.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsführung / Technologie

IT-Manager: Angst vor Cyberattacken wächst

Die Sorge vor Cyberangriffen in Unternehmen wächst. Speziell Ransomware-Attacken beschäftigen viele (interne) IT-Experten. Auch die Suche nach kompetenten IT-Mitarbeitern bringen viele Unternehmen in Bedrängnis.

Die verstärkte Heimarbeit durch die Corona-Pandemie weckte bei Unternehmen Bedenken hinsichtlich ihrer Cybersecurity. Das geht auch aus einer Umfrage von AT&T hervor: 55 Prozent der befragten Sicherheitsexperten sind der Ansicht, dass die weit verbreitete Arbeit aus dem Homeoffice ihre Unternehmen deutlich anfälliger für Cyberangriffe macht.

Video-Mittelstand-Heute-Cybercrime-Die-unsichtbare-Gefahr

Die Hälfte der Befragten (49 Prozent) sorgt sich speziell wegen Ransomware-Attacken. Fast 60 Prozent glauben, dass ihre Unternehmen durch Cyberkriminelle erpressbar sind. Die Bedenken sorgen aber gleichzeitig für Bewegung in der IT-Security: 76 Prozent wollen ihre IT-Security vielfältiger gestalten. So könnte die Anzahl der Attacken verringert werden.

Sorge vor Datenverlust hoch

70 Prozent der befragten IT-Mitarbeiter glauben an ein erhöhtes Risiko durch Cyberkriminelle für ihr Unternehmen. Für den Ernstfall hat ein Fünftel (22 Prozent) keine Strategie, wie Sie das Risiko vor Attacken eindämmen könnten.

Im Laufe der Pandemie haben Lösegeld-Angriffe auf Unternehmen stark zugenommen. Das bestätigen 43 Prozent des IT-Fachpersonals. Topmanager fürchten um die Reputation ihres Unternehmens und glauben, dass sie in den nächsten 12 bis 18 Monaten von einer Ransomware-Attacke heimgesucht werden könnten. Fast 60 Prozent der Unternehmen wären im Ernstfall auch bereit, Zahlungen zu tätigen, um sensible Informationen zu bewahren.

„Communication is key“

Die Art und Weise, wie über Cybersicherheit kommuniziert wird, muss sich laut der Hälfte der Antwortenden (51 Prozent) drastisch ändern. Nur so können notwendige Investitionen für die Sicherheit erfolgen. Die Öffentlichkeit müsse stärker auf das Risiko von Cyberattacken sensibilisiert werden. Das bestätigen 39 Prozent der Befragten aus der IT-Branche – sie fordern eine bessere Kommunikation der Risiken mit dem C-Level.

Auch der Mangel an fähigen Sicherheitsfachkräften wurde von der Hälfte der Befragten (52 Prozent) als Sorgenpunkt diagnostiziert. Drei Viertel der Topmanager (76 Prozent) denken, dass ihre IT-Mitarbeiter vielfältigere Fähigkeiten mitbringen müssen. Nur so kann die IT eines Unternehmens eine umfassende Sicherheit für die Zukunft entwickeln.

Thementag Cybersecurity & Compliance

Um die zuvor genannten Gefahren einzudämmen, benötigen Unternehmen eine umfangreiche Cybersecurity-Strategie. Die All for One Group, führende IT- und Consulting-Gruppe im DACH-Raum, bietet im Rahmen des Mittelstandsforums 2020 am 12. November 2020 den kostenlosen Thementag zu Cybersecurity & Compliance an. Dort können sich Entscheider in sechs spannenden Online-Keynotes zu Datenschutz, Compliance-Regelungen und Cyberkriminalität informieren.

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Quelle: Titelbild iStock, alexsl