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16.08.2018 – Lesezeit: 4 Minuten

ISDN-Abschaltung: Wie Unternehmen mit Skype for Business ihre Telefonie digitalisieren

Die Tage von ISDN sind gezählt: die Telekom befindet sich derzeit mitten in der Migration der analogen Telefonie. Das Unternehmen wird das ISDN-Netz bis Ende des Jahres 2018 abschalten und auf die einheitliche All-IP-Technik umstellen.

Der Oberbegriff All-IP fasst dann die komplette Bandbreite an Kommunikationszugängen zusammen: Telefonie, TV, Video und Mobilfunk werden zukünftig ausschließlich über das Internet Protokoll betrieben. Die Telekommunikationsnetze werden dabei Zug um Zug durch sogenannte Next Generation Networks (NGN) mit All-IP-Technologie ersetzt. Trotz des knappen Zeitraums bis zur finalen Umstellung kann von einer flächendeckenden All-IP-Infrastruktur jedoch längst noch keine Rede sein. Viele Unternehmen agieren nur zögerlich. Nicht jedes Unternehmen ist vorbereitet.


Dieser Beitrag richtet sich an:

• IT-Entscheider, die vor der Frage stehen, wie sie ihre Telefonie nach der ISDN-Abschaltung abbilden möchten

• Teamleiter und Manager, die die Kommunikations-Infrastruktur um nützliche Collaboration-Tools erweitern möchten

• CIOs, die die digitale Transformation in ihrem Unternehmen um wichtige Schritte nach vorne bringen möchten


Umstellung auf All-IP: Diese Fragen stellen sich Unternehmen jetzt

Für Unternehmen, die ihre Telefonie aktuell noch mit einer klassischen Telefonanlage abbilden, ergeben sich aus diesen Entwicklungen vor allem zwei Fragestellungen:

  1. Wie bereite ich meine Kommunikationsstruktur auf die All-IP-Umstellung vor?
  2. Welche Alternativen zur ISDN-Telefonie gibt es und welche Kommunikationslösung eignet sich für mein Unternehmen?

Wie bereite ich meine Kommunikationsstruktur auf die All-IP Umstellung vor?

Da es keine standardisiere Lösung für die Umstellung der alten TK-Anlage auf All-IP gibt, sollte zunächst der derzeitige Status der im Unternehmen vorhandenen Kommunikationsinfrastruktur und deren Umstellung auf Voice-over-IP (VoIP) auf den Prüfstand. Je nach Unternehmensgröße, technischer Infrastruktur, bestehender Sicherheitsanforderungen und weiteren Parametern können für den Umstieg auf VoIP verschiedene Möglichkeiten in Betracht kommen. Diese reichen von der Umrüstung der vorhandenen Kommunikationsanlage auf VoIP, über den Wechsel in eine rein Cloud-gehostete Telefonanlage bis hin zu einer Ergänzung des bestehenden Kommunikationssystems um Unified Communication (UC)-Elemente. Eine nützliche Übersicht mit den Optionen, auf die Unternehmen zurückgreifen können, finden Sie hier.

 

Sie sind sich noch nicht sicher, wie Sie Ihre Kommunikationsinfrastruktur auf die bevorstehende All-IP-Umstellung vorbereiten sollen? Hier gibt’s die Optionen für Unternehmen im Überblick.

 

Welche Alternativen zur ISDN-Telefonie gibt es und welche Kommunikationslösung eignet sich für mein Unternehmen?

Während die erste Frage hauptsächlich den Stand der im Unternehmen vorhandenen Kommunikationsinfrastruktur fokussiert und die Möglichkeiten eines eventuellen Upgrades impliziert, stellt die Frage nach einer geeigneten Kommunikationslösung die Unternehmen vor größere Herausforderungen. Hier bietet der Markt eine Vielzahl an Kommunikationslösungen: von kompletten Cloud-Telefonanlagen bis hin zu umfassenden Unified Communications-Tools.

Das Aus für ISDN steht vor der Tür Skype for Business: Das populäre Kommunikationstool von Microsoft bietet neben der reinen Telefonie viele nützliche Funktionen (Quelle: iStock/ DragonImages).

Auf der Suche nach Alternativen zur Telefonie via ISDN kommen die IT-Verantwortlichen der Unternehmen an einer Kommunikationslösung jedoch kaum vorbei: Skype for Business. Das Kommunikationstool von Microsoft bietet neben der reinen Telefonie weitere nützliche Funktionalitäten, die Mitarbeitern, aber auch Kunden und Partnern eine effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit ermöglichen. Zudem profitiert Skype for Business auch von der Popularität der Anwendung Skype als Platzhirsch unter den VoIP-Anwendungen. Nach Einschätzung von Eurostat werden bis 2024 circa 2,27 Milliarden Menschen via Skype kommunizieren. Für Unternehmen lohnt sich deshalb in jedem Fall ein genauer Blick auf die Unified Communications-Lösung.

Skype for Business als umfassendes Kommunikationstool

Von Telefonie, über Chat bis hin zu Web- und Video-Conferencing: Die intuitive UC-Lösung vereint eine Vielzahl nützlicher Funktionen in einem Client und bietet so seinen Anwendern den jeweils passenden Kommunikationsweg.

Gleichzeitig werden die zumeist im Unternehmen vorhandenen, geschlossenen Systeme für z.B. Chat, Webconferencing oder Telefonie obsolet und damit der Wartungsaufwand durch die IT auf ein Minimum reduziert. Als All-in-One-Tool bietet Skype for Business seinen Benutzern zahlreiche Möglichkeiten und Vorteile und positioniert sich damit als einer der Top-Kandidaten für die Ablösung der klassischen Telefonanlage.

Die 10 wichtigsten Vorteile von Skype for Business:

• sämtliche Kommunikationstools sind zusammengefasst in einem Client verfügbar

•  zentralisierte Funktionen für Chat, Anwesenheit, Calls & Meetings

•  Einheitliche und intuitive Benutzeroberfläche

•  Flexibilität – dank weltweitem Zugriff auf das Skype-Netzwerk

• Schnelligkeit – durch Echtzeit-basierte Kommunikation

•  Echte Kollaboration – dank verzahnter Kanäle und Statusmeldungen

•  Einfache Nutzbarkeit ohne komplizierte Einrichtung und Plugins

• Nahtlose Integration in Office-Anwendungen

•  Hohe Kompatibilität mit Endgeräten verschiedenster Hersteller

•  Hohe Daten-Ausfallsicherheit und Unterstützung von Hochverfügbarkeit

 

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Viele Unternehmen haben die Vorteile der Anwendung erkannt und bilden ihre Unternehmenskommunikation bereits mit Skype for Business ab. Dabei verzichten sie auf eine reine Telefonanlage und setzen mit der Unified Communications-Lösung stattdessen auf ein umfassendes Kommunikationssystem. Andere Unternehmen hingegen stehen noch ganz am Anfang ihrer Überlegungen. Für diese Unternehmen ist es jetzt an der Zeit, proaktiv zu handeln und zu entscheiden, welche Lösung zukünftig die Kommunikation im Unternehmen abbilden soll. Wer dabei den Schritt in Richtung Unified Communications wagt, bietet nicht nur seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Lösungen für eine effiziente Kommunikation und Kollaboration, sondern schafft gleichzeitig die notwendigen technischen Voraussetzungen für ein insgesamt agileres und zukunftsweisendes Arbeiten in seinem Unternehmen.

 

Von konkreten Funktionen bis zu den ersten Handlungsoptionen: Erfahren Sie die wichtigsten Fakten und Features der All-in-One-Lösung für Ihre Kommunikation.

 

 

Quelle Titelbild: iStock/ jakkapan21.