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29.11.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Marketing, Vertrieb und Service / Technologie

Fast jede zweite IT ist in der Cloud

Der Trend setzt sich fort: Die Lüdendonk-Studie zum „Markt für IT-Sourcing-Beratung in Deutschland“ kommt zu dem Ergebnis, dass immer mehr Unternehmen ihre IT aus der Cloud beziehen (46 Prozent). Der Anteil an IT-Ressourcen, die aus dem klassischen Rechenzentrumsbetrieb bezogen werden, sinken.

An cloudbasierten IT-Systemen wird über kurz oder lang kein Weg vorbeiführen. Darüber ist sich die Mehrheit der befragten IT-Entscheider einig: Perspektivisch planen 72 Prozent ihre IT-Landschaft in die Hybrid Cloud zu verlagern. Nur noch klassisches On-Premise-Sourcing wird nach und nach verschwinden, laut der aktuellen Studie setzen nur 15 Prozent der Befragten in Zukunft lediglich auf dieses Modell.

Nicht entweder Cloud oder On-Premise

Trotzdem wird On-Premise nicht komplett verschwinden. „Bei der Frage, ob Cloud oder On-Premise, wird es kein Entweder-oder geben. Beide Deployment-Modelle werden künftig mehr oder weniger nebeneinander existieren“, so Mario Zillmann, Autor der Studie und Partner des Marktforschungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder. So können manche Altsysteme schlichtweg gar nicht in die Cloud übertragen werden oder es ist aufwandsbedingt nicht sinnvoll. Hier muss dann ein Zusammenspiel zwischen den Bereichen und den Sourcing-Nutzungsmodellen stattfinden.

Darum wechseln Unternehmen in die Cloud

Die Gründe von Unternehmen, in die Cloud zu wechseln, sind vielfältig. Für die meisten Unternehmen geht es vor allem um technische Themen wie den flexiblen und skalierbaren Betrieb der Anwendungen (78 Prozent) oder der Abdeckung von Lastspitzen, indem die Cloud (72 Prozent) als externer Speicherplatz hinzugenommen wird. Ein weiterer Punkt ist die leichtere Anbindung von neuen digitalen Produkten. „Altsysteme haben häufig das Problem, dass sie nicht über offene Schnittstellen verfügen, sodass neue digitale Produkte oft nur mit sehr hohem Aufwand integriert werden können“, sagt Zillmann. 68 Prozent der Befragten entscheiden sich daher für die flexiblere Integrationsfähigkeit der Cloud.

IT-Manager setzen auf externe Berater

Die Mehrheit der befragten IT-Manager benötigten speziell bei Cloud-Projekten externe Berater. Besonderer Beratungsbedarf bestünde laut der Studie bei Fragen rund um Datenschutz- und Datensicherheit (78 Prozent), Fokus im Bereich Absicherung der Daten in der Public Cloud. Aber auch beim Aufbau der Cloud-Architektur sehen viele der Befragten (73 Prozent) erhöhten Beratungsbedarf. Fragen rund um das passende Cloud Deployment oder die Veränderung und Anpassung der Unternehmensprozesse hin zur Cloud-Struktur sind durch Experten leichter zu klären. Das deckt sich auch mit den Budgetplanungen für externe Berater der befragten Unternehmen, denn der Großteil der Unternehmen gab eine Erhöhung der Ausgaben für IT-Sourcing-Beratung an. Und das nicht unwesentlich: 35 Prozent erhöhen ihre Beraterausgaben rund um IT-Sourcing um mehr als 5 Prozent. Besonders gefragt (83 Prozent) sind laut der Studie Beratungen, die das komplette Cloud-Sourcing-Portfolio abdecken.

Richtigen Experten finden

Eine führende IT- und Consulting-Gruppe, die sich auf gesamtheitliche Cloud-Lösungen spezialisiert hat, ist die All for One Group aus Filderstadt bei Stuttgart. Von Beratung zur Cloud-Infrastruktur bis hin zur Implementierung sowie dem ausgelagerte Betrieb finden die Experten eine individuelle Lösung für Ihr Unternehmen. Dabei hat sich das Systemhaus besonders auf SAP on Azure fokussiert. Die Integration von SAP S/4HANA – einem Echtzeit-Datenmanagement-Tool – in der Microsoft Azure Cloud, ist im Moment das spannendste Thema. Mehr dazu finden Sie hier.

Quelle: Titelbild iStock, dolgachov