E.ON setzt bei Cloud-Plattform auf SAP S/4HANA Utilities

20.01.2021 – Lesezeit: 2 Minuten

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E.ON setzt bei Cloud-Plattform auf SAP S/4HANA Utilities

Der Energiekonzern E.ON will in Kooperation mit SAP eine neue Technologieplattform aufbauen. Als Basis dient dabei das in der Versorgungswirtschaft etablierte SAP S/4HANA Utilities. Der Konzern erhofft sich dadurch eine Kostenreduzierung von über 40 Prozent.

Der Energiekonzern E.ON will gemeinsam mit SAP eine einheitliche Prozess- und Technologieplattform aufbauen und die Kernprozesse bei der Marktkommunikation und Abrechnung optimieren. Damit zukünftig auch die Netzbetreiber und alle zuständigen Gewerke problemlos mit dem Konzern kommunizieren können, soll die Entwicklung der Plattform auf dem in der Versorgungswirtschaft bereits etablierten SAP S/4HANA Utilities basieren.

Mehrwerte für den Energie-Riesen

Die IT-Lösung soll bisherige Marktkommunikationssysteme intern ablösen. E.ON rechnet mit einer Kostenreduzierung um mehr als 40 Prozent durch die Cloud-Lösung. Bisher hatten viele unterschiedliche Lösungen im Konzern die Prozesse verlangsamt. Der Konzern will mit der SAP-Basis außerdem die Projektkosten geringhalten und von den Best Practices von SAP profitieren. Laut E.ON erhofft man sich bis Mitte des Jahres 2022 erste Erfolge bei der Prozess-Effizienz durch die Cloud-Lösung. Auch E.ONs Netzkunden sollen von den Mehrwerten profitieren: Durch die schlanken Prozesse rechnet der Konzern mit einer schnelleren Bearbeitung von Kundenanfragen.

E.ON-Vorstandsmitglied Thomas König schildert die Mehrwerte durch die Kooperation mit SAP wie folgt: „Die Partnerschaft mit SAP ermöglicht es uns, Prozesse und Strukturen - insbesondere nach der Übernahme von Innogy - neu zu gestalten.“ Anfang Juni hatte der Konzern den von RWE gegründeten Netzbetreiber Innogy in die Firmenstrukturen integriert.

Regularien der Bundesnetzagentur

Ein weiterer Grund für E.ON sind auch die festen Vorgaben der Bundesnetzagentur. Mit der SAP-Lösung will das Energieunternehmen eine „neue, offene, modulare und stabile Plattform“ bilden, die es den beteiligten Messstellen und Netzbetreibern einfacher macht, die Compliance-Richtlinien der Bundesnetzagentur einzuhalten.

SAP sieht in der Kooperation Vorteile für beide Parteien: „Die enge Zusammenarbeit mit E.ON ist nicht nur ein überzeugendes Beispiel dafür, wie mittels Technologie Geschäftsentscheidungen vereinfacht, neue Geschäftsmodelle ermöglicht und nachhaltig Werte generiert werden können“, so Christian Klein, CEO der SAP SE.

Eine SAP S/4HANA Integration bietet für viele Unternehmen viele Mehrwerte. Die Experten der All for One Group unterstützen Entscheider dabei, Unternehmensprozesse mit SAP S/4HANA perfekt auf die Zukunft vorzubereiten. Zuletzt hatte auch Telekommunikationsanbieter Vodafone auf das neue ERP-System S/4HANA migriert. Lesen Sie hier die Success Story.

Quelle: Titelbild E.ON Pressebereich