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10.05.2019 – Lesezeit: 4 Minuten

Geschäftsführung / Technologie

Drei gute Gründe für den Austausch alter ERP-Systeme

Viele ERP-Systeme sind veraltet und daher nicht geeignet, den modernen Anforderungen zu genügen. Spätestens wenn der mobile Zug an Unternehmen vorbeifährt, ist es höchste Zeit für einen Wechsel. Mit SAP S/4HANA sind Mittelständler bestens für die Zukunft gerüstet.

Auch wenn der Begriff „New Work“ oft falsch verstanden wird und eigentlich ein neues Verständnis von selbstbestimmter Arbeit meint, gehen neue Trends wie Bring Your Own Device, Homeoffice und flexible Wahl des Arbeitsplatzes schon ein Stück in diese Richtung. Viele ERP-Systeme kommen da nicht mehr mit, weil Mobilität zur Zeit ihrer Entwicklung noch gar kein Thema war. Und so fährt der mobile Zug mit Vollgas am Mittelstand vorbei. Da zeigt sich ganz klar, dass das ERP-System veraltet ist und erneuert werden sollte.

Ertan Özdil, CEO von weclapp, Anbieter von cloud-basierter Business Software, nennt sechs Anzeichen, wann es Zeit für einen ERP-Wechsel ist. Mittelstand Heute hat diese in drei Punkten zusammengefasst und ergänzt.

Das ERP-System ist nicht mehr bedarfsgerecht

Wenn das ERP-System keinen Modern Workplace unterstützt und Mitarbeiter zu lange brauchen, es trotz regelmäßiger Updates zu bedienen, entspricht es nicht ihren Bedürfnissen. Es kann sogar dazu führen, dass Motivation und Produktivität darunter leiden. Das betrifft besonders den Außendienst. Denn die modernen Anforderungen bringen es heute mit sich, dass die Mitarbeiter und das Management von überall auf das ERP-System zugreifen können müssen.

Auf der Strecke bleiben bei älteren Warenwirtschaftssystemen auch die Unternehmensbedürfnisse. Wenn Software nicht mehr oder nur unzureichend auf die Geschäftsprozesse abgestimmt ist und sich auch nicht mehr anpassen lässt, ist es Özdil zufolge auf jeden Fall ratsam, sie auszutauschen.

Das ERP-System verwaltet nur einzelne Prozesse

Gleiches gilt auch, wenn das bestehende System nur auf einzelne Geschäftsprozesse ausgelegt ist und neue gar nicht aufnehmen kann. Manche tun sich schwer mit der Anbindung anderer Lösungen, wie die für das Customer Relationship Management (CRM) oder die Personalverwaltung (HR), von neuen oder zukünftigen Anwendungen wie Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz ganz zu schweigen.

ERP-Systeme unterstützen moderne IoT-Anwendungen

Doch nicht nur große, sondern auch viele mittelständische Unternehmen suchen heute nach Möglichkeiten, ihre Maschinen und Prozesse über IoT-Lösungen zu überwachen und zu steuern. Wenn das bestehende ERP-System das nicht hergibt, sollte es dringend ausgetauscht werden, statt viel Geld und Arbeit hineinzustecken, es anzupassen – wenn dies überhaupt in Frage kommt. Eine geforderte integrierte ERP-Lösung muss in der Lage sein, alle Teilprozesse des Unternehmens aufzunehmen und abzubilden.

Das ERP-System ist nicht flexibel genug

Hiermit ist unter anderem obiges Beispiel gemeint, dass viele bestehende Warenwirtschaftssysteme nicht die wachsende Mobilität in der Arbeitswelt unterstützen, weil sie nur Zugriff am jeweiligen Standort selbst oder über Standleitungen erlauben. Neue ERP-Systeme wie die von SAP bieten dagegen die Möglichkeit, dass alle Teammitglieder von überall auf Daten zugreifen können, sofern sie die Zugriffsrechte haben. Das kann im Homeoffice oder auch auf Geschäftsreisen sein.

Mitarbeiter sollten auch von zuhause aus auf Firmendaten zugreifen können

Hier bieten sich unter Umständen auch Container-Lösungen an, weil sie sich leicht in die Infrastruktur des Unternehmens integrieren lassen, aber Privates und Geschäftliches auf dem Smartphone getrennt werden können. Zum Thema Inflexibilität gehört auch, dass viele ältere ERP-Systeme keine neuen Anwendungen aufnehmen können. Mitarbeiter versuchen dann oft, sich mit anderen Lösungen zu behelfen, was zu einem Wildwuchs an unterschiedlichen Listen und Dateiformaten führen kann. So kann auch die IT-Sicherheit schwer auf die Probe gestellt werden.

Warum SAP und SAP S/4HANA?

Mit SAP können Unternehmen ihre ganze Warenwirtschaft in einem System zusammenführen und auch neue Anwendungen mühelos anbinden. Das bestehende SAP ERP ECC 6.0 als Teil der SAP Business Suite ist altbewährt und vielen B2B-Nutzern sehr vertraut. Der Support wird auch noch bis 2025 weiterlaufen, aber der Walldorfer Softwareriese hat seit 2015 ein neues Ass im Ärmel. SAP S/4HANA auf Basis der spalten- statt zeilenbasierten In-Memory-Datenbank SAP HANA ist dank der kachel-artigen Benutzeroberfläche Fiori wesentlich einfacher zu bedienen, bietet optimierte Rollen- und Rechtesysteme für den Zugriff auf Anwendungen von überall und erlaubt vor allem Transaktionen, Vorhersagen und Analysen in Echtzeit über die Cloud oder on-premises. Somit ist SAP S/4HANA zukunftssicher wie kein anderes ERP-System.

All for One Group ist der SAP-Partner für den Mittelstand

Die All-for-One-Gruppe ist mit Fokus auf SAP S/4HANA das führende IT-Beratungshaus für den Mittelstand im deutschsprachigen Raum und hat hunderte von Kunden entsprechend beraten und bei der Implementierung unterstützt. So wie es für die All for One Group AG keine Lösung von der Stange gibt, gehen die Experten des IT-Dienstleisters immer individuell in jedes Kundenprojekt. Dazu gehört, dass sie sich die Hintergründe und Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens genau anhören, um entsprechend zu beraten und zusammen mit dem Kunden individuell gestaltete Lösungen zu entwickeln, um diese dann umzusetzen.

Veredlung und Einbringung von Zusatzlösungen gehören zu den Stärken des SAP-Komplettdienstleisters aus Filderstadt bei Stuttgart. Mit 17 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Unternehmen im ganzen deutschsprachigen Raum aktiv und zählt es über 1.200 Kundenprojekte allein im Mittelstand. Die Projektverantwortlichen verfügen auch über ein tiefgehendes Prozess-Know-how in den führenden Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automobilzuliefer- und Konsumgüterindustrie und sind daher auch in der Lage, entsprechende Ideen und Vorschläge einzubringen.

Die SAP-Branchenlösungen der All for One Group sind alle zu hundert Prozent release-fähig und werden kontinuierlich weiterentwickelt, um jederzeit Updates, Upgrades und neue Lösungen auf dem System einspielen zu können. Sie sind hoch skalierbar und werden bereits mit der Installation zusammen mit allen Stamm- und Bewegungsdaten zur Verfügung gestellt.

Eine mögliche Cloud-ERP-Lösung für eher kleinere mittelständische Unternehmen hat der Fahrradhersteller Simplon im Einsatz. Das ist sie.

Quelle: Titelbild iStockphoto, phototechno / Roboterarm und Tablet iStock, vchal / Mann im Homeoffice pixabay, SnapwireSnaps