28.02.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Marketing, Vertrieb und Service / Impulse

Cyberkriminalität steigt weiter an

Immer mehr Anwender werden Opfer von Cyberkriminellen, die Diebstahl, Betrug und Erpressung begehen. Zunehmend im Fokus stehen Angriffe auf Mobilgeräte. Auch – oder vor allem – vor Unternehmen machen die Daten-Hacker nicht Halt.

Internetnutzer stehen zunehmend im Fadenkreuz von Cyberkriminellen, berichtet der ITK-Branchenverband Bitkom. Mehr als jeder zweite Onliner (55 Prozent) war im vergangenen Jahr Opfer von kriminellen Vorfällen im Internet. Das bedeutet ein Anstieg von 5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Angriffe auf Smartphones nehmen zu. Es gibt erste Fälle von tatsächlichen Infektionen bei Android-Geräten, und auch Apple ist keine Insel der Seligen mehr.

„Jedes Jahr nutzen mehr Internetnutzer eine steigende Zahl von Online-Diensten. Das vergrößert auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle und setzt Anreize für täglich neue Schadprogramme,“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung.

Immer mehr Smartphones werden „Opfer“ von Cyberattacken

Am häufigsten klagen Nutzer über Schadprogramme auf dem Smartphone oder Computer: Fast die Hälfte der Internutzer ist bisher davon betroffen. Der Leichtsinn nimmt kein Ende, denn jeder Vierte war so naiv, persönliche Daten ungefragt an Dritte weiterzugeben. Jeder Fünfte wurde beim privaten Einkaufen oder bei Verkaufsgeschäften im Internet betrogen. Auch Beleidigungen und sexuelle Belästigungen im Internet werden zusehends zum Problem.

Gefahr durch Phishing und Ransomware

15 Prozent der Internetnutzer haben 2019 feststellen müssen, dass ihre Zugangsdaten zu einem Online-Dienst ausspioniert wurden, etwa zu sozialen Netzwerken oder Online-Shops. Etwa jeder Achte wurde beim Online-Banking betrogen oder musste feststellen, dass seine Kontodaten missbraucht wurden. Das geschieht meist durch sogenannte Phishing-Attacken, bei denen Kontodaten durch betrügerische E-Mails erbeutet werden. Dieses Problem der Phishing-Angriffe betrifft nicht nur Verbraucher, sondern stellt auch für Unternehmen eine ernste Gefahr dar.

Ransomware als starke Gefahr

Vorsicht ist ebenfalls vor Ransomware angesagt. Bei dieser Erpresser-Software wird der Computer infiziert, das heißt, die Daten werden verschlüsselt und die Betroffenen werden aufgefordert, Lösegeld zu bezahlen, um die Daten zu entschlüsseln. Mit dieser Methode haben Hacker schon Millionenbeträge erpresst. In Deutschland wurden vor kurzem die Universität Gießen, der Koblenzer Fahrradhersteller Canyon Bicycles und das Landgericht Berlin Opfer von Ransomware-Attacken und waren teilweise gezwungen, wochenlang offline zu gehen.

Leider hapert es noch bei Fahndungserfolgen gegen Cyberkriminelle. „Für eine konsequente Strafverfolgung im Internet müssen die Ermittlungsbehörden über das notwendige Know-how und die entsprechenden Ressourcen verfügen,“ erklärt Dehmel.

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Quelle: Titelbild pixabay, geralt / Artikelbild iStock, Sitthiphong