13.03.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsführung / Impulse

Corona: Wie Unternehmen mit Niederlassungen in China damit umgehen

Das Corona-Virus sorgt für große Verunsicherung bei global operierenden Unternehmen mit Niederlassungen in China. Das heißt nicht gleich, dass alle Geschäftsaktivitäten ruhen. Reiseverbote und eingeschränkte Geschäftsabläufe bedeuten jedoch, dass Unternehmen mit SAP-Einsatz in China auf lokale Ressourcen zurückgreifen sollten.

Chinas Wirtschaft steht weltweit im Rampenlicht, diesmal jedoch nicht wegen des immensen Wirtschaftswachstums oder der Patente im digitalen Bereich. Seit Anfang 2020 hat sich die Angst vor dem Corona-Virus verbreitet. Das öffentliche Leben ist stark eingeschränkt, Restaurants und Geschäfte haben geschlossen, und mit der Verlängerung der Feiertage nach dem chinesischen Neujahrsfest haben auch Unternehmen ihre Betriebe geschlossen oder lokale Produktionsstätten ihre Herstellung eingestellt.

Auswirkungen auf internationale Unternehmen

Das Corona-Virus betrifft weltweit über eine Million Unternehmen. Viele Konzerne haben ihre Geschäfte in China eingestellt, globale Lieferketten sind gestört und Waren werden nicht mehr versandt. Für Deutschland, USA, Japan und andere Weltmärkte ist China einer der wichtigsten Handelspartner. Die Produktionsbedingungen in China sind für westliche Unternehmen eine wichtige Grundlage, aber derzeit überwiegt die Angst vor Corona. Bedingungen und Einschränkungen in China die meisten Unternehmen immens.

Namhafte internationale Unternehmen in China haben ihre Betriebe geschlossen und Geschäfte wie H&M, McDonald's oder VW bleiben dicht. Großunternehmen halten in der Regel länger durch, aber was ist mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die es sich vielleicht nicht leisten können, für eine längeren Zeitraum vom Markt zu sein.

Was bedeutet das für globale Zusammenarbeit?

Mitarbeiter internationaler Unternehmen werden aus China abgezogen und Reisen sind verboten. Dies gilt auch für chinesische Mitarbeiter globaler Unternehmen. Wie also sollen Kooperationsprojekte künftig durchgeführt werden? Direkt nach dem chinesischen Neujahrsfest hat SAP China seine Niederlassungen geschlossen. Die Mitarbeiter konnten jedoch weiterhin im Homeoffice arbeiten. Ähnlich verhält es sich mit QZing, SAP-Partner für den Mittelstand und Mitglied der United VARs Alliance.

„Berater stehen unter medizinischem Schutz“

„Wir haben unseren Betrieb nicht eingestellt und reagieren immer schnell auf unsere Kunden. Die Mitarbeiter können von zu Hause aus arbeiten oder Seite an Seite mit den Kunden arbeiten“, so Minnie Yin, Marketing & Alliance Manager bei QZing. „Einer unserer Kunden produziert lebenswichtige Materialien für Thermometer, und er muss die Produktion auf Anfrage der Regierung ab Anfang Februar wieder aufnehmen. Unsere Berater stehen unter medizinischem Schutz, wenn sie vor Ort beim Kunden arbeiten, um sicherzustellen, dass die ERP-Implementierung reibungslos verläuft.“

Podcast der Allfoye zum Thema Corona und Volkswirtschaft

Mit der Unterstützung der United VARs (der führenden Allianz von SAP-Lösungsanbietern) bieten QZing und weitere Partnerunternehmen weiterhin ERP-Lösungen in China an. Sie ermöglichen es Kunden, ihr Geschäft schneller zu transformieren, Betriebskosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Falls das Thema Expansion auch in Ihrem Unternehmen relevant ist und Sie planen, Tochtergesellschaften anzubinden, dann erfahren Sie hier, was Sie dabei beachten sollten.

Quelle: Titelbild pixabay, Tumisu / Textquelle