03.02.2020 – Lesezeit: 2 Minuten

Marketing, Vertrieb und Service / Technologie

Cloud-Telefonie: Deutsche Unternehmen mit Nachholbedarf

Cloud-Telefonie und Unified Communication & Collaboration (UCC) bergen für mittelständische Unternehmen zahlreiche Vorteile. Aber trotz des nahenden Endes für ISDN-Anlagen zögern immer noch viele Kunden, sich von der klassischen Telefonanlage zu verabschieden.

Moderne Kommunikationslösungen kommen langsam, aber gewaltig. Das ist Ergebnis der Studie „Smart Business Communications 2019“ Grundlegend gilt: Der stationäre Arbeitsplatz in einer Firma ist ein Auslaufmodell. Immer mehr Mitarbeiter greifen mobil oder vom Homeoffice aus auf Informationen, geschäftliche Anwendungen oder Kundendaten zu.

Video-Mittelstand-Heute-Cloud-Telefonie

Dadurch sind sie flexibler, können ihr Berufsleben ihrem individuellen Rhythmus anpassen und so produktiver arbeiten – und damit auch mit ihrem Privatleben in Einklang bringen. Häufig sind Mitarbeiter Teil von (virtuellen) Teams, die mit Kollegen aus anderen Standorten weltweit gemeinsam an zeitlich befristeten Projekten arbeiten.

Dringlichkeit ist vielen bewusst

Dem Gros der Unternehmen (85 Prozent) ist bewusst, dass sie ihren Mitarbeitern, Partnern und Kunden heute verschiedene Kommunikationskanäle wie Videotelefonie, Instant Messaging, Chatrooms oder Unified Communication & Collaboration (UCC) anbieten müssen. UCC vereint diverse Kanäle unter einer Benutzeroberfläche.

Um die Zusammenarbeit zwischen internen und externen Mitarbeitern effizienter zu gestalten, modernisieren die meisten Firmen laut Studie in den nächsten zwölf Monaten ihre Kommunikationssysteme. Die Hälfte der Firmen wird in den nächsten sechs bis zwölf Monaten ihre Telefonanlage erneuern. Dennoch investieren bislang nur 31 Prozent der Unternehmen investieren in eine Cloud-basierte Telefonanlage, 21 Prozent in eine IP-basierte Telefonanlage und 16 Prozent in eine UCC-Lösung.

Dabei benötigen die Firmen vor allem technische Lösungen für die Unternehmenskommunikation, um ihre Mitarbeiter der verschiedenen Standorte zu vernetzen. Genau die Hälfte der befragten Firmen benötigt Lösungen für die interne Kommunikation, weil ihre Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten in Deutschland sitzen. Das gilt vor allem für die großen Unternehmen mit 1.000 und mehr Mitarbeitern.

Internationalisierung erfordert Technologie

Als Treiber für die neuen Kommunikationskanäle wird vor allem die Internationalisierung genannt. Bei knapp 40 Prozent der Firmen sind es die internationalen Standorte, die technische Kommunikationslösungen erfordern. Auch hier sind die Werte für die großen Unternehmen (54 Prozent) wieder überdurchschnittlich hoch. Weitere Treiber für entsprechende Systeme sind viele Mitarbeiter im Außendienst (37 Prozent) oder der Betrieb eines eigenen Callcenters (32 Prozent).

Natürlich sollen auch die Mitarbeiter auf Geschäftsreisen (28 Prozent) oder im Homeoffice (26 Prozent) permanent erreichbar sein. Rund ein Fünftel der Firmen hat den Anspruch, den Mitarbeitern mithilfe der technischen Lösungen einen sehr modernen Arbeitsplatz zu bieten. Interessant: Das sagen vor allem die Mitarbeiter aus den Fachabteilungen.

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Quelle: Titelbild pixabay, geral