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29.10.2018 – Lesezeit: 3 Minuten

Technologie / Marketing, Vertrieb und Service

Cloud Migration: Die richtige Strategie ist gefragt

Wenn Sie Daten und Anwendungen in die Cloud verlagern möchten, sollten Sie einen klaren Plan verfolgen. Diese fünf Tipps helfen auch Nicht-IT-lern, die Entwicklung einer Cloud-Strategie voranzutreiben und mögliche operative Hürden aus dem Weg zu räumen.

Lange Zeit galten die Deutschen als Skeptiker in Sachen Cloud. In den letzten Jahren hat sich der Wind allerdings gedreht und gerade mittelständische Unternehmen wissen die Vorteile der Cloud verstärkt zu nutzen. Dazu beigetragen haben eine Reihe von Faktoren: Große Cloud-Provider haben ihr Angebot ausgebaut, Rechenzentren in Deutschland aufgebaut und sind sicherer und datenschutzkonform aufgestellt. Laut Branchenverband Bitkom setzen bereits zwei Drittel der deutschen Unternehmen auf die Cloud.

Cloud im Unternehmen

Inwiefern die Cloud innerhalb einer Firma genutzt wird und wie erfolgreich eine Cloud-Migration verläuft, hängt laut New Relic Cloud Survey auch von der Unternehmenskultur ab. Demnach setzen konservative Unternehmen stärker auf Sicherheit und achten bei der Auswahl der Cloud-Anbieter vor allem auf finanzielle und operative Stabilität. Eben jene konservativen Firmen sehen die Cloud eher als Alternative für traditionelles Hosting.

Im Vergleich dazu setzen Firmen mit einer flexiblen und innovativen Unternehmenskultur auf dynamische Cloud-Lösungen. Hier werden Container oder serverlose Architekturen in Umgebungen integriert, deren Ressourcen als sehr schnelllebig gelten. Dadurch steigt zwar auf der einen Seite das Risiko, anderseits können Produkte und Services schneller auf den Markt gebracht werden.

Strategie für Cloud-Migration

In jedem Fall sollten Sie bei der Cloud-Migration („Umzug in die Cloud“) aber einer strukturierten, gut durchdachten Strategie folgen. Wie in jedem Projekt sollten Sie sich zunächst Erfahrungen anderer einholen. Fragen Sie bei Kollegen nach oder noch besser: Vertrauen Sie auf die Erfahrung unabhängiger Berater, die schon zahlreiche Migrationsprojekte erfolgreich umgesetzt haben.

Cloud Migration von Daten in einem Serverraum

Dabei sollte nicht unter den Tisch gekehrt werden, dass die Cloud auch Nachteile mit sich bringen kann. Sie sollten sich nicht nur Gedanken darüber machen, wie Sie Ihre Daten in die Cloud übertragen – sondern auch, wie sie diese gegebenenfalls wieder herausmigrieren können. Im Folgenden finden Sie fünf Tipps für die Entwicklung einer Cloud-Strategie.

1) Achten Sie auf Ihre Prozesse

Ihnen sollte im Vorfeld bewusst sein, dass in der Cloud vieles anders als im eigenen Rechenzentrum abläuft. Daher sollten Sie die Prozesse immer im Blick behalten. Sehen Sie dies aber auch als Chance, denn eine Modernisierung Ihrer Prozesse nützt dem Gesamtunternehmen.

2) Beachten Sie Ihre Anwendungen

Nicht jede traditionelle Anwendung lässt sich in der Cloud betreiben. Viele On-Premise-Applikationen (im Unternehmen vor Ort gespeicherte Anwendungen) werden lediglich in der Cloud gehostet. Auch dies ist eine Chance: Ein Upgrade auf Cloud-Anwendungen bietet einen echten Modernisierungseffekt für Ihr Unternehmen.

3) Legen Sie Wert auf Sicherheit

Stellen Sie dem Provider klare Fragen zu Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien. Lassen Sie sich Zertifizierungen vorweisen und achten Sie auf granulare Kontrollen – Transparenz ist das A und O bei einer sicheren Cloud-Lösung.

4) Nutzen Sie Migrationshilfen

Provider geben Ihnen konkrete Hilfestellungen beim Weg in die Cloud. So bietet beispielweise Microsoft mit dem Azure Migrationscenter getestete Tools und Services für den Umstieg in die Cloud.

5) Verlassen Sie sich auf Partner

Ein kompetentes Beratungshaus erleichtert die Migration in die Cloud. So hat der IT-Dienstleister All for One Steeb aus Filderstadt bei Stuttgart jahrelange Expertise in Sachen Cloud-Migration gesammelt, die Ihnen den Weg weisen kann. „Die Einführung einer einzelnen Cloud Software mag einfach sein. Das schafft auch eine Fachabteilung, sogar ohne IT, erst recht ohne Dienstleister“, weiß Michael Scherf, Mitglied der Geschäftsleitung, und verantwortlich für Managed Cloud Services bei All for One Steeb. „Aber wenn ein Unternehmen als Ganzes schrittweise in die Cloud geht, entstehen bunte Cloud-Landschaften: Clouds verschiedener Anbieter stehen da nebeneinander – und zwar auf allen Leveln: SaaS*, PaaS**, IaaS***.“ Diese komplexen Landschaften zu managen und dafür zu sorgen, dass die Clouds miteinander kommunizieren, sei die große Herausforderung. Insbesondere mittelständische Unternehmen wenden sich daher oft an Dienstleister wie All for One Steeb.

*Software as a Service
**Platform as a Service
***Infrastructure as a Service

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Quellen: Titelbild pixabay, geralt / Server-Cloud istock, Maxiphoto