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24.04.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Geschäftsführung / Technologie

Bring Your Own Device – aber sicher!

Für viele Mitarbeiter ist es heutzutage oft eine Selbstverständlichkeit, ihr eigenes Gerät in die Firmen-IT einzubinden. Die Sicherheit und Compliances bleiben dabei oft auf der Strecke. Damit das nicht passiert, müssen die Geräte selbst – aber mehr noch die Daten – geschützt werden.

1996 hat mit dem Nokia Communicator das erste echte Smartphone das Licht der Welt erblickt. Spätestens da nahm, angefangen vom Top-Management bis hin zu den einfachen Sachbearbeitern, der Trend seinen Lauf, dass Mitarbeiter erwarten, ihr eigenes oder ein vom Unternehmen gestelltes mobiles Gerät einbinden und einsetzen zu können.

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BYOD, CYOD, COBO oder COPE?

Es gibt dabei verschiedene mobile Strategien für Smartphones und Co.: Bring Your Own Device (BYOD) ist sicherlich die populärste Variante, zumindest bei Mitarbeitern. Viele Unternehmen bevorzugen dagegen Choose Your Own Device (CYOD) mit von ihnen vorgegebener Hardware, andere entscheiden sich für eine Corporate-Owned-Variante mit Business Only (COBO) oder Personally Enabled (COPE).

BYOD soll Angestellte glücklicher machen und ist somit für viele ein Stück in Richtung New Work. Das ist die eine Seite, und viele vor allem jüngere Leute, die heute in die Arbeitswelt drängen, erwarten auch, dass sie ihr eigenes Gerät zum Wohle des Unternehmens einbringen können.

Zwischen New Work und Overwork

Die Kehrseite der Medaille ist aber, abgesehen von Sicherheitsrisiken, dass Kollegen im Büro allzu oft verleitet sind, auf dem Handy mal eben ihre privaten Social-Media-Kanäle zu checken. Auf der anderen Seite können viele Beschäftigte mit dem eigenen oder vom Unternehmen gestellten Gerät gar nicht mehr abschalten. Daher wundert auch nicht die wachsende Zahl von Arbeitnehmern, die unter Burn-out und anderen psychischen Erkrankungen leiden.

Marktforscher wie IDC, Forrester und Gartner haben schon Anfang des Jahrzehnts den Abgesang auf BYOD gehalten und einen Strategiewechsel gefordert. Tatsächlich haben aber neue Entwicklungen wie BYOD, das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und Industrie 4.0 bald wieder die zentrale IT gestärkt. Mobile Device Management (MDM) oder Enterprise Mobility Management (EMM) wurde bald zum großen Ding. Gartner zufolge läuft alles aber zunehmend auf Unified Endpoint Management (UEM) hinaus. Die Sicherheitsexperten von Lookout liegen dabei mit ihrer „Post-Perimeter Security“-Architektur voll im Trend.

Partner für mobile Sicherheit

All for One Steeb, ein führender SAP- und Microsoft-Partner für den Mittelstand im deutschsprachigen Raum, hat die 360-Grad-Lösung von Lookout aufgegriffen und um Sicherheitsfeatures für Office 365 und andere Microsoft-Anwendungen erweitert. Das Unternehmen aus Filderstadt bei Stuttgart bietet B2B-Kunden auch eine Analyse ihrer Schatten-IT, ein umfassendes Security Assessment, Workshops für Enterprise Mobility + Security (EMS) mit Microsoft Intune, Schutz für den SAP-Datenexport, Information Protection & Encryption, Identity & Access Management für die Verwaltung der Zugriffsrechte und vieles mehr.

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Quelle: Titelbild pixabay, FirmBee