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20.12.2018 – Lesezeit: 3 Minuten

Impulse / Geschäftsführung

Was tun gegen den „Brexit Blues“?

Aufgrund des bevorstehenden Brexits hat die Unsicherheit in Großbritannien kurz vor Weihnachten 2018 ihren Höhepunkt erreicht. Während so gut wie alle Unternehmen immer noch nicht wissen, was passieren wird, treffen einige davon die ersten Maßnahmen zur „Ausstiegs-Vorbereitung“.

Schließlich müssen Unternehmen, die in der EU kaufen und verkaufen, über Notfallpläne verfügen, die flexibel genug sind, um mit unterschiedlichen Ergebnissen fertig zu werden. Dazu gehören: Warenbewegung, Produkt-Compliance, Verträge, Personen, Finanzplanung und Cashflow. In einigen Kreisen wurde davon gesprochen – die in Großbritannien ansässigen – Teile einiger globaler Unternehmen auszugliedern, so dass sie weiterhin als Unternehmen agieren können. Auf der anderen Seite stehen europäische Unternehmen gegenüber, die eigene Interessen haben und entsprechend tätig werden.

So berichtet die Financial Times in London, dass zahlreiche europäische Unternehmen britische Unternehmen gegründet haben, um sicherzustellen, dass sie auch nach dem Austritt aus der EU weiterhin in Großbritannien tätig sein können. Schätzungen der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer zufolge sind in Großbritannien 1.600 deutsche Unternehmen tätig – von der verarbeitenden Industrie über den Einzelhandel bis hin zu Finanzdienstleistungen. Dabei verkaufen deutsche Konzerne nach Großbritannien, ohne Niederlassungen oder Tochtergesellschaften im Land zu haben.

In welche Richtung führt der Brexit Blues?

Risiken mindern, bloß wie?

Alexander Altmann vom Londoner Wirtschaftsprüfungsunternehmen Blick Rothenberg erklärte kürzlich, dass durch die Gründung einer lokalen Tochtergesellschaft die Importe nach Großbritannien besser gesteuert werden könnten. Außerdem könnte sie als lokaler Arbeitgeber bei der Beantragung von Arbeitsgenehmigungen zur Einreise von Mitarbeitern aus Deutschland oder Österreich fungieren, sobald das Vereinigte Königreich die EU verlässt.

Markus Seifermann vom deutsch-britischen Architekturbüro ÜberRaum Architects, zu dessen Kunden unter anderem die deutsche Botschaft in London gehört, hat eine klare Meinung. „Der Zugang zu Arbeitskräften und die potenziell höheren Kosten für den Import von Materialien sind zwei Themen, die unsere europäischen Kunden am meisten betreffen.“ Seifermann ist der Ansicht, dass die Gründung von Tochtergesellschaften in Großbritannien eine Möglichkeit sei, solche Risiken zu mindern. Es gäbe schließlich kaum einen Kunden, der aufgrund des Brexits seine Tätigkeiten in Großbritannien einstellen möchte.

Tochtergesellschaften könnten die Antwort sein

Wie schwer ist es also, eine Tochtergesellschaft zu gründen, wenn sich dieser überraschend positive Ausblick aus der Dunkelheit heraus entwickelt? Aus technologischer Sicht ist bekannt, dass Kunden mit dem richtigen Business Technology Support eine Tochtergesellschaft sehr einfach mit einem Cloud-basierten System wie SAP Business ByDesign betreiben können. Das Schöne an diesem System ist, dass jede einzelne Lösung bei Bedarf zusätzlich in die Unternehmensprozesse integriert werden kann. In einem Umfeld, in dem Agilität im Vordergrund steht, ist diese Art von Flexibilität ein entscheidender Vorteil.

Welcher Partner über die nötige Expertise verfügt

„Trotz des Brexit Blues, der einen großen Schatten über Großbritannien wirft, ist es wirklich ein guter Zeitpunkt, um über die Gründung von Tochtergesellschaften nachzudenken“, so Caroline Atkinson, Gründerin des ERP-Diensleisters In Cloud Solutions. „SAP Business ByDesign ist ein hervorragendes System, um Ihr Unternehmen über verschiedene Währungen und Steuersysteme hinweg miteinander zu verknüpfen. Als britisches Mitglied von United VARs stehen wir gerne mit Beratung, Fachwissen und Implementierung zur Verfügung."

Wer einen deutschen Ansprechpartner bevorzugt, wendet sich an B4B Solutions, einem von 50 SAP-Partnern des United-VARs-Netzwerks. Als einer von nur 10 Platinum-Partnern weltweit ist United VARs mit dem höchsten SAP-Status zertifiziert. Damit gehört das Unternehmen zu den führenden Lösungsanbietern mit mehr als zehn Jahren Erfahrung und garantiert den besten Service und Support für internationale Rollout-Projekte, ERP-Optimierungsprojekte und grenzübergreifendes Nearshoring. Die All for One Steeb ist Gründungsmitglied des Netzwerks, das aus 50 marktführenden SAP-Partnern in mehr als 90 Ländern besteht.

Sie denken über eine Gründung einer Tochtergesellschaft in Großbritannien nach, und benötigen ein entsprechendes ERP-System? Hier werden Sie fündig. Falls Sie sich auch dafür interessieren, wie Sie ein CRM-System erfolgreich einführen, empfehlen wir Ihnen diesen Artikel.

Quellen: Titelbild Tumisu / EU und GB, TheDigitalArtist (alle pixabay)