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13.05.2019 – Lesezeit: 2 Minuten

Marketing, Vertrieb und Service / Impulse

Angestellte zunehmend offen für digitale Technologien

Im deutschen Büroalltag stößt der technische Fortschritt immer mehr auf offene Ohren. Die meisten Arbeiter sehen den „Digital Workplace“ positiv, wie eine neue Studie von Adobe und Statista zeigt (PDF). Das sind die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse.

Digitale Prozesse sind im Arbeitsalltag sehr willkommen, so das Ergebnis einer Studie von Adobe und Statista, für die mehr als 1.000 deutsche Büromitarbeiter befragt wurden. Über 50 Prozent der Befragten bestätigen, dass technologischer Fortschritt den Büroalltag erheblich vereinfache. Fast die Hälfte sieht durch den technologischen Fortschritt im Berufsleben ihre Work-Life-Balance erheblich verbessert, denn im Büroalltag überwiegten meist administrative Tätigkeiten, die zum Teil weggefallen sind.

„Wenn ich meinen heutigen Arbeitsalltag mit dem von vor ein paar Jahren vergleiche, dann haben sich durch den technologischen Fortschritt viele Aufgaben vereinfacht“, findet sogar mehr als die Hälfte. Kein Wunder, denn für 49 Prozent fallen jetzt weniger Überstunden an – und fast ebenso viele berichten von geringeren Verzögerungen bei Projekten. Chat- und Messenger-Systeme werden als sehr positiv wahrgenommen, um mit Kollegen in Kontakt zu bleiben.

Akzeptanz für digitale Signatur wächst

Zwei Drittel bewerten den Einsatz von elektronischen Unterschriften in ihrem Unternehmen als hilfreich, erheblich mehr als noch vor zwei Jahren. Angestellte im Banken-, Finanzen- und Versicherungsbereich beurteilen den Einsatz elektronischer Signaturen hinsichtlich der Effizienz sogar als überdurchschnittlich relevant.

„Komplexe Bearbeitungsprozesse, wie beispielsweise eine Kreditanfrage, können sich dank der elektronischen Signatur von Wochen auf wenige Tage verkürzen – da Briefverkehr in Papierform überflüssig wird“, erklärt Gregor Kolk, Leiter Business Development bei Adobe. Ein ganz klarer Wettbewerbsvorteil für Unternehmen sei dies, da solche Neuerungen nicht nur den Arbeitsalltag der Angestellten erheblich erleichtern, sondern auch die Kundenbindung durch das positive Erlebnis gefestigt werde.

Gregor Kolk, Leiter Business Development bei Adobe

Wunsch nach digitalem Dokumentenmanagement

Mit der elektronischen Signatur ist der Durst der Wissensarbeiter nach technologischem Fortschritt noch nicht gestillt. „Digitale Prozesse haben sich inzwischen bewährt, und kommen auch in deutschen Unternehmen verstärkt zum Einsatz. Das belegt ein Vertrauen in Technologie, und zeigt, dass Fortschritt kein Widerspruch zu unserem Streben nach Sicherheit darstellt“, betont Kolk.

Fast die Hälfte der Befragten wünscht sich eine digitalisierte und automatisierte Zeiterfassung. Insbesondere im Versicherungsbereich fragen besonders viele Mitarbeiter zudem eine digitale Dokumentenablage nach. Ebenfalls begrüßenswert sind Trackingfunktionen (28 Prozent) und mobile Anwendungen zur Verwaltung von Dokumenten unterwegs.

Zwischenmenschlichkeit bleibt wichtig

Auf menschlichen Kontakt wollen allerdings die wenigsten verzichten. Auf die Frage, welche Prozesse weiterhin auf analoger, persönlicher Ebene stattfinden sollten, antworteten die Befragten an erster Stelle mit „Kommunikation mit den Kollegen“, dicht gefolgt von „Besprechungen und Meetings“.

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Quelle: Titelbild pixabay, rawpixel / Gregor Kolk, Adobe