17. September 2017 | pArtikel drucken | kKommentieren

Hochbegehrt & analytisch: So arbeiten SAP-Berater

SAP-Experten gehören in Deutschland zu den meistgesuchten Fachkräften in der IT-Branche. Sowohl in der Beratung, als auch in der Entwicklung werden versierte Experten gebraucht, um Unternehmen bei der Implementierung und dem Einsatz der Geschäftsanwendungen des Weltmarktführers zu unterstützen. Doch was genau bringt der Job eines SAP-Consultants mit sich und welche Herausforderungen stellt er an zukünftige Berater?

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Seit Jahren erhält die IT-Branche zuwachs in Form von neuen Technologien, Services und Geschäftsfeldern und entsprechend hoch ist der Bedarf an Experten, die passende Systeme entwickeln und beratend zur Verfügung stehen. Laut dem Hays-IT-Fachkräfteindex werden mittlerweile ein Viertel mehr IT-Spezialisten gebraucht als noch 2011, Tendenz steigend. Vor allen Dingen das Know-How von SAP-Beratern ist gefragt, die drei mal so häufig gesucht werden, wie Generalisten aus dem IT-Bereich oder Web-Entwickler.

SAP-Berater brauchen Fachwissen und Analysefähigkeiten

Die Anforderungen an SAP-Berater sind dabei ungleich höher, denn sie müssen nicht nur technisch versiert sein, sondern auch ein Händchen für die Business-Seite haben. Gerade mit Sicht auf S/4HANA, das die Möglichkeit der Erschließung zahlreicher neuer Geschäftsfelder aus bestehenden Firmendaten erlaubt. Die Prozesse und Themen sind hier oft komplexer, als bei “normalen” Projekten aus dem IT-Umfeld, weshalb angehende SAP-Berater hier analytische Fähigkeiten sowie einen kühlen Kopf mitbringen sollten.

 

Reisebereitschaft ist ein wichtiger Bestandteil

Neben dem Fachwissen, das Einsteigern oft im Job oder im Rahmen von Trainings vermittelt wird, ist bei vielen, wenn auch nicht allen SAP-Beratern ein Faktor essenziell: die Reisebereitschaft. Die Implementierung und Betreuung von Projekten findet beim Kunden vor Ort statt, so dass man hier ein wenig den Charakter eines digitalen Nomaden mitbringen und die familiäre Situation beachten sollte.

Die Reisefrequenz bei regionalen SAP-Beratern und Inhouse Consultants ist dabei nicht ganz so ausgeprägt. Generell “kommt man aber rum”, wie es im Volksmund so schön heißt, denn der direkte Kontakt zum Kunden und die Durchführung von Workshops sind für die Umsetzung von Projektes unbedingt wichtig. Und diese Flexibilität ist es auch, die den Beruf so reizvoll macht.

 

Dynamische Arbeitsweise und wechselnde Kunden

Wie bei vielen projektbezogenen Beratertätigkeiten im IT-Bereich erweitert sich die Bereitschaft örtlich flexibel zu sein auch auf die Dynamik, regelmäßig mit neuen Kunden zu arbeiten. Ein SAP-Berater sollte in der Lage sein, sich schnell auf neue Situationen beim Kunden einzulassen. Denn nicht jede Belegschaft arbeitet gleich und nicht überall läuft es direkt wie geschmiert, weshalb der SAP-Berater schließlich vor Ort ist, um unterstützend zur Seite zu stehen.

Hier ist also gute Kommunikationsarbeit gefragt, Fingerspitzengefühl beim Umgang mit Menschen und auch eine Portion Stressresistenz, wenn es beispielsweise um die Implementierung in eine etwas wild gewucherte IT-Infrastruktur geht. Diese Arbeitsweise ist aber in den seltensten Fällen frustrierend, sondern macht den Job tatsächlich spannend, wenn es um die persönliche Entwicklung, Selbstentfaltung, das positive Feedback sowie natürlich den finanziellen Aspekt nach einem erfolgreichen Projekt geht.

 

Wenn Sie schon immer mal mit dem Gedanken gespielt haben, als SAP-Berater tätig zu werden, möchten wir Sie natürlich nicht dazu zwingen, aber Ihnen durchaus einen kleinen Schubser in Richtung unseres Karriereportals geben, das Sie hier finden. Dort finden Sie noch weitere Informationen zur Arbeit als SAP-Berater und vielleicht gehören Sie ja auch bald zu unserem 1.400 Mitarbeiter starken und glücklichen Kollegenkreis.

 

Quelle: Geber86/iStock

Mittelstand.Heute Redaktion

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